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Protest gegen Robinien-Schnitt

Zu kleine Baumscheiben und zu enge Schutzgeländer Protest gegen Robinien-Schnitt

Das Schicksal der 28 verbliebenen Robinien in der Groner Straße in der Göttinger Innenstadt bewegt die Menschen. Seit bekannt ist, dass die Bäume in diesen Tagen erheblich zurückgeschnitten werden, melden sich viele Bürger im Internetforum des Tageblattes und per Telefon zu Wort.

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Schon gestutzt: Robinien an der Groner Straße in der Innenstadt.

Quelle: Hinzmann

Manche fragen irritiert, warum die schönen, hohen Bäume so stark zurückgeschnitten werden. Viele sind überzeugt, dass sie durch zu eng stehende Metallrahmen am Fuß, beschädigt würden. Etliche beklagen auch, dass die Wurzeln unter dem Pflaster der Fußgängerzone unterversorgt seien, weil kaum Wasser und Luft eindringen könne.

Dass die Baumscheiben im Verhältnis zu den hochgewachsenen Robinien zu klein sind, ist in der Stadtverwaltung bekannt. Bereits vergangene Woche hatte der Fachbereich Grünflächen genau damit seine laufende Aktion begründet. Durch den recht kleinen durchlässigen Bodenbereich seien die Wurzeln nur schwach ausgebildet. Folge: Wachsen die Bäume zu hoch, geben die Wurzeln bei Wind nicht mehr genügend Halt – sie könnten umstürzen.

Das war im Sommer mit einer Robinie in der Groner Straße passiert. Daraufhin hatte die Stadt alle Bäume untersuchen lassen. Ergebnis: Ein besonders schwacher Baum musste vergangene Woche sofort gefällt werden. Die anderen 28 Robinien zwischen Papendiek und Zindelstraße werden um vier bis fünf Meter gestutzt. Außerdem werden Äste beschnitten, die zu dicht an Hausfassaden ragen. Die Pflegearbeiten würden den Bäumen nicht schaden, versichern die Experten der Stadt, Robinien seien „sehr schnittverträglich“. Und sie bestätigen, dass die Tragrahmen für die Schutz-Gitter tatsächlich zu klein sind. Als sie gekauft wurden, habe niemand gedacht, dass die Bäume in dieser Straße einmal so groß werden würden.

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