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Protestaktion mit Kettensägen

Gegen Abholzung von Regenwäldern Protestaktion mit Kettensägen

Verängstige Demonstranten mit Trillerpfeifen und Männer mit Kettensägen, die sie beiseite drängen: Mit dieser martialisch wirkenden Szene haben am Sonntag Umweltschützer und Menschenrechtler in Göttingen gegen die Abholzung von Regenwäldern protestiert. Zugleich erinnerten sie an den Urwaldschützer Bruno Manser.

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Aktion in der Göttinger Innenstadt als Protest gegen die Abholzung von Regenwäldern.

Quelle: CHH

Göttingen. Mit bewegenden Worten schilderten der Seeburger Umweltschützer Ludwig Pape, der Göttinger Dezernent Siegfried Lieske (Grüne), Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker und Mansers Schwester Monika Niederberger das Leben des Forschers und Menschenrechtsaktivisten Bruno Manser, der sich auch mit ungewöhnlichen Aktionen für die Urvölker in Borneo und Malaysia eingesetzt hat - und gegen die Abholzung ihres Lebensraumes. Manser verschwand vor 16 Jahren spurlos im malayischen Regenwald. Die Aktion in Göttingen sei ein Appell an die Industrieländer, den seit 30 Jahren andauernden Widerstand der Regenwaldvölker zu unterstützen, sagte Delius. Und dieser Kampf sei auch das Vermächtnis Mansers, ergänzte Lieske. Ein Kampf, der in den Regenwäldern ebenso weiter geführt werde müsse wie in Göttingen. Als erste Stadt in Deutschland habe Göttingen 1988 im Rat beschlossen, kein Tropenholz mehr zu verwenden. Dennoch habe die Verwaltung seitdem mehrmals Tropenholz eingesetzt - „das ist peinlich“. Auch das soll die am Sonntag montierte Manser-Plakette an einer Bank in der Fußgängerzone verhindern - eine Bank, garantiert ohne Tropenholz.

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Ehrung für Menschenrechtler Bruno Manser
Bruno Mansers Engagement zum Schutz der Regenwälder soll am Wochenende in Göttingen gedacht werden.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion wollen Naturschützer am Sonntag in der Göttinger Innenstadt den Forscher, Menschenrechtler und Regenwald-Experten Bruno Manser ehren. Auch eine Plakette an einer Sitzbank soll an den im Urwald verschollenen Forscher erinnern.

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