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Prozess gegen Göttinger Drogendealer vorerst geplatzt

Angeklagter im Krankenhaus Prozess gegen Göttinger Drogendealer vorerst geplatzt

Vorerst geplatzt ist am Donnerstag ein Prozess gegen einen 33 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealer aus Göttingen. Der Angeklagte musste kurz vor Prozessbeginn ins Krankenhaus eingeliefert werden und wird dort operiert. Eine ärztliche Bescheinigung attestiert dem mutmaßlichen Dealer noch für Wochen Verhandlungsunfähigkeit. Deshalb wird der Prozess voraussichtlich im September neu terminiert.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dem Göttinger droht eine empfindliche Freiheitsstrafe, weil er in sechs Fällen illegale Drogen in erheblichen Mengen aus Holland eingeführt und damit gehandelt haben soll. In weiteren acht Fällen wird ihm nur Handeltreiben mit Marihuana vorgeworfen.

 
Zusammen mit einem schon verurteilten Mittäter soll der Göttinger einmal ein Kilogramm und einmal 500 Gramm selbst in Kerkrade, Rotterdam und Breda eingekauft und über die Grenze gebracht haben. In vier Fällen habe er eine bereits verurteilte Mittäterin dazu angestiftet, die Drogen aus Holland zu holen. Von den jeweils drei Kilogramm Marihuana habe er stets mindestens 930 Gramm erhalten und weiterverkauft. Schließlich soll er zweimal einen Mittäter zum Kauf von je 1,5 Kilogramm Marihuana nach Bremen geschickt haben. Der selbe Mittäter verkaufte laut Anklage für ihn auch Drogen. In sechs Fällen seien es jeweils mindestens 500 Gramm gewesen. Die meisten Mittäter des Dealerrings sind inzwischen bereits verurteilt.

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