Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Prozess nach Kindstod wird neu aufgerollt

Aktensuche nach 42 Jahren Prozess nach Kindstod wird neu aufgerollt

Im Indizienprozess gegen eine Frau aus Göttingen, die vor 42 Jahren ihren acht Jahre alten Sohn ermordet haben soll, wird jetzt nach Kopien verschwundener DDR-Akten gesucht.

Voriger Artikel
Albaniplatz für Festival gesperrt
Nächster Artikel
Letzte Göttinger Skatenight am Mittwoch

Neuruppin/Göttingen. An diesem Dienstag sollen am Landgericht Neuruppin nochmals die beiden Töchter der Angeklagten vernommen werden. Die Anklage wirft der heute in Göttingen lebenden Mutter vor, 1974 ihren schlafenden Sohn nachts in die Küche getragen und dann in die Nähe des Gasherds gelegt zu haben. Er soll Kohlenmonoxid eingeatmet haben. Bislang hat sie die Tat stets abgestritten. Ein Rechtsmediziner hatte einen Unfall als Todesursache ausgeschlossen. Zu DDR-Zeiten wurde das Todesermittlungsverfahren aus nicht bekannten Gründen eingestellt. Über eine anonyme Anzeige erfolgte das neue Verfahren. Zuletzt hatte sich eine Oberstaatsanwältin beim Landgericht gemeldet, die sich sicher war, die alten Ermittlungsakten vor einigen Jahren in der Generalstaatsanwaltschaft des Landes in der Hand gehabt zu haben - im Rahmen eines Einsichtgesuchs einer Tochter der Angeklagten. Ablichtungen habe sie an die Antragstellerin geschickt. Dies bestätigte die Juristin unlängst auch im Zeugenstand.   dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Grundschüler pressen eigenen Apfelsaft