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Radio ffn bezieht neues Studio in Göttingen

Radio vor Ort Radio ffn bezieht neues Studio in Göttingen

Das Regionalstudio Göttingen von Radio ffn ist umgezogen. Am Freitag haben die Studioleiter Sybille Bertram und Jan Fragel in ihren neuen Räumen an der Berliner Straße etwa 40 Eröffnungsgäste begrüßt. Fast 30 Jahre lang hatte das Göttinger ffn-Team aus dem Maschmühlenweg gesendet.

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Begrüßen die Gäste im neuen Göttinger Regionalbüro: die Studioleiter Jan Fragel und Sybille Bertram mit ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung (v.l.).

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Noch zentraler, modern ausgestattet und auf einer Etage vereint: So präsentierte sich das Regionalstudio inklusive Anzeigen-Verkaufsbüro im VGH-Gebäude, Berlinerstraße 4. Und mit dem klaren Bekenntnis zur Region sowie lokalisierten Berichterstattung . „So einen Themenmix wie hier gibt es woanders nicht“, sagte Bertram, „das geht vom Mettwurstdieb über den Schwarzen Block bis zum Nobel-Preis“. Diese Vielfalt habe wohl kein anderes Regionalstudio.

Und davon gebe es in Niedersachsen immerhin sieben, ergänzte ffn-Geschäftsführer und Programmdirektor Harald Gehrung. Eine regionale Berichterstattung habe bei dem privaten Radiosender vom ersten Sendetag an eine große Rolle gespielt. Denn es sei schwierig, ein so großes Flächenland wie Niedersachsen „zentral in irgendeiner Weise redaktionell zu bedienen“. „Nur, wenn es den Redakteuren gelinge, „die Luft hier zu atmen, kann es funktionieren - mit der regionalen Berichterstattung und dem Verkauf von Werbezeiten.“

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Das Regionalstudio Göttingen von Radio ffn ist umgezogen. Am Freitag haben die Studioleiter Sybille Bertram und Jan Fragel in ihren neuen Räumen an der Berliner Straße etwa 40 Eröffnungsgäste begrüßt. Fast 30 Jahre lang hatte das Göttinger ffn-Team aus dem Maschmühlenweg gesendet.

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Gehrung nutzte die Studio-Neueröffnung auch für kritische Worte in Richtung Social-Media-Plattformen. Erstgenannte „können machen was sie wollen“, während ffn und die öffentlich-rechtlichen Sender durch die Landesmedienanstalt reguliert würden. Zugleich stünden sie für objektive und verlässliche Nachrichten. Während die öffentlich-rechtlichen Sender staatlich gestützt würden, seien Privatsender wie ffn allerdings auch auf Werbeeinnahmen angewiesen. Nur so könnten sie ihr hohes Nachrichtenniveau mit dafür qualifizierten Mitarbeitern halten. Vor diesem Hintergrund mache es keinen Sinn, „dass wir uns gegenseitig bei den klassischen Medien die Köpfe einschlagen“ und über vermeintlich verlegerähnliche Internetprodukte der Privaten „streiten“, so Gehrung.

Radio ffn ist ein privater Hörfunksender in Niedersachsen mit Regionalstudios in Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg, Göttingen, Hamburg und Lüneburg. Betreiber ist die „Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland GmbH & Co. KG“, der 49 Zeitungsverlage und die Mediengesellschaft Niedersachsen mbH als Gesellschafter angehören. Zu den Mitgesellschaftern gehört auch der Madsack-Medienkonzern, dem auch das Göttinger/Eichsfelder Tageblatt angehört.

Von Ulrich Schubert

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