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Radmuttern an Rettungswagen gelöst

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr Radmuttern an Rettungswagen gelöst

In gleich zwei Fällen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei derzeit – in alle Richtungen, wie Joachim Lüther, Sprecher von der Polizeiinspektion Göttingen, betont.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Uschlag/Dransfeld. Vor zwei Wochen haben die Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) auf einer Fahrt zu einem Einsatz von der Dienststelle Uschlag aus festgestellt, dass an ihrem Rettungswagen an allen vier Rädern die Radmuttern gelöst worden waren. Eine Woche später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall am Stützpunkt Dransfeld. Auch dort waren die Ratmuttern des Einsatzfahrzeugs gelöst worden.

An beiden Tagen seien zuvor bereits mehrere Einsätze mit den Rettungswagen gefahren worden, sagt Matthias Lange, stellvertretender Geschäftsführer des ASB-Kreisverbands Göttingen Land, der neben Uschlag und Dransfeld auch in Hann. Münden, Rittmarshausen und Friedland Rettungswachen betreibt. Er vermutet, dass sich der Täter im Schutze der Dunkelheit an den Rettungsfahrzeugen zu schaffen gemacht hat.

Ein Zusammenhang mit dem Wechsel der Bereifung der Fahrzeuge, schließt Lange „komplett aus“, da dies fachgerecht und schon vor längerer Zeit in einer Vertragswerkstatt erfolgt sei. Und eine Idee, wer ein Interesse haben könnte, dem ASB zu schaden, hat Lange auch nicht. Als Konsequenz der Vorfälle kontrollieren die Retter jetzt vor jeder Einsatzfahrt die Räder. „Das ist zeitkritisch“, sagt Lange, „denn zum Beispiel bei einem Herzinfarkt geht es um jede Sekunde“.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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