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Radschnellweg Göttingen: Abschnitt fast fertig

Bauarbeiten am 1. November abgeschlossen Radschnellweg Göttingen: Abschnitt fast fertig

Die Arbeiten am E-Radschnellweg zwischen der Kreuzung Nikolausberger Weg/Goßlerstraße und dem Weender Tor stehen kurz vor dem Abschluss. Bis auf wenige Pflasterarbeiten sei man voraussichtlich am 1. November fertig, sagt Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

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Göttingen. Dann können auch die Umleitungen der Buslinien 5, 51 und 9 der Göttinger Verkehrsbetriebe sowie die Regionalbuslinie 150 aufgehoben werden.

Das Vorhaben ist Teil der Elektromobilitäts-Initiative der Bundesregierung und wird als ein Projekt des „Schaufensters Elektro-Mobilität“ der Metropolregion gefördert.

Die Arbeiten sind Teil des zweiten Bauabschnitts des E-Radschnellwegs. Dieser umfasst  den Bereich von der Kreuzung  Kreuzbergring/Goßlerstraße bis zum Bahnhof. Kostenpunkt: gut 700 000 Euro. Allerdings sind darin auch Kosten für neue Ampeln und die Umrüstung von Anlagen zur Beschleunigung des ÖPNV enthalten. Das habe nichts mit dem Radschnellweg zu tun, sagt Johannson.

Provisorischen Lichtsignalanlage

Der jetzt vor dem Abschluss stehende Teil von der Ecke Nikolausberger Weg/Goßlerstraße bis zum Weender Tor ist der längste des zweiten Bauabschnitts. Der Kreuzungsbereich Weender Tor sei mittlerweile fast fertiggestellt, sagt Johannson.

Im Bereich Nikolausberger Weg und an der Kreuzung Nikolausberger Weg/Goßlerstraße seien noch die Bord-und Gossenanlagen sowie die Straßenabläufe mit den dazugehörigen Anschlussleitungen gesetzt worden. In der kommenden Woche sollen die Asphaltierungsarbeiten auf dem Radschnellweg und auf der Fahrbahn des Nikolausberger Wegs folgen.

Wegen der Bauarbeiten musste wochenlang die Verkehrsführung geändert werden. Das habe problemlos funktioniert, sagt Johannson. Beschwerden habe es nicht gegeben. „Allerdings ist es nach Aufstellung der provisorischen Lichtsignalanlage am Weender Tor in dieser Woche zum Rückstau auf der Berliner Straße stadtauswärts gekommen. Wir haben sofort reagiert. Die Signalsteuerung wurde angepasst.“

Ampelschaltung auf feste Zeiten programmiert

Das Provisorium sei allerdings am Freitag abgebaut worden. Stattdessen wurde im Kreuzungsbereich Weender Tor und Nikolausberger Weg die Ampel erneuert und die neue Radverkehrsführung in die Ampelschaltungen integriert.

Auf dem Radweg der Weender Landstraße werde zudem eine Radzählstelle eingerichtet, erklärt Johannson. Die Induktionsschleifen für die neue Ampel könnten allerdings erst im November verlegt werden. Die damit beauftragte Firma könne nicht eher liefern. Bis dahin sei die Ampelschaltung auf feste Zeiten programmiert.

Im nächsten Jahr werden die Arbeiten am E-Radschnellweg fortgesetzt. Dann folgen die Abschnitte von der Ecke Kreuzbergring/Goßlerstraße bis zum Nikolausberger Weg und vom Weender Tor bis zum Bahnhof. Außerdem werden auf voller Länge des zweiten Bauabschnitts blaue Randmarkierungen und Piktogramme auf den Radweg gemalt, wie es sie schon entlang der Robert-Koch-Straße gibt.

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