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Radwegeplan für rund 50.000 Euro

Göttingen Radwegeplan für rund 50.000 Euro

Rund 50.000 Euro kostet er: der Radverkehrsentwicklungsplan der Stadt Göttingen. Das Werk soll 2016 erstellt werden. Verkehrsplaner Sören Koss hat die Planung den Mitgliedern des Bauausschusses in der jüngsten Sitzung vorgestellt.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Radwege mit Hochbord, Radwege auf der Straße oder der E-Radschnellweg: Göttingen gilt als eine Fahrradstadt und der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr soll laut Politik und Verwaltung möglichst noch steigen. „Grundlage der radverkehrsfördernden Maßnahmen waren in der Vergangenheit überwiegend Einzelplanungen, bislang aber fehlt ein gesamtstädtisches übergreifendes Konzept“, erklärte Koss. Das soll sich nun ändern. Der Startschuss dazu sei bereits mit dem Klimaplan Verkehrsentwicklung im vergangenen Jahr gefallen, so Koss. Darin seinen einige Vorschläge für Standards und Problemlösungen enthalten, darauf soll der neue Plan aufbauen. Zudem soll die Verknüpfung der Radverkehrsnetze von Stadt und Landkreis voran gebracht werden – dazu gibt es ebenso einen Ratsantrag wie zu besseren Anbindung der Weststadt und Grone.

Koss skizzierte kurz das Programm, das mit einem öffentlichen Arbeitskreis in vier Sitzungen diskutiert werden sollFür den Entwicklungsplan, so Koss, sollen zunächst alle Daten gesammelt, gesichtet und ausgewertet werden – auch durch „systematische Befahrung“ von Radwegen. Festgelegt werden soll auch, welche Hauptrouten es gibt, das habe sich über die Jahre verändert. Schwächen des Radwegenetzes werden analysiert und der bauliche Zustand dokumentiert. Hochborde oder Fahrstreifen: Auch die Verkehrsführung soll auf Grundlage gültiger Regelwerke neu bewertet werden. „Auch die Freigabe weiterer Einbahnstraße in Gegenrichtung wird untersucht“, so Koss. Ebenso de Anbindung an die Radwege der Nachbarkommunen und die Verknüpfung mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

„Ziel ist es, daraus Maßnahmen und Prioritäten zu entwickeln, die dann über die Jahre abgearbeitet werden“, so Koss. Die Ausschussmitglieder stimmten den Planungen  zu.

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