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Rasende Lego-Roboter und witzige Maschinen

Schülerwettbewerb Rasende Lego-Roboter und witzige Maschinen

Rekordbeteiligung beim 4. Göttinger Roboterwettbewerb: Etwa 100 Schüler aus dem Raum Göttingen-Northeim sind mit selbst gebauten und programmierten Lego-Mind-Robotern gegeneinander angetreten. Ihre Fahrzeuge mussten einen Zick-Zack-Parcours meistern. Kreative Roboter wurden ebenfalls ausgezeichnet.

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Gewinnen den Kreativwettbewerb: Arthur Berns, Adrian Dobbelstein, Kauan Schuani und Martin Hesse vom Max-Planck-Gymnasium.

Quelle: Schubert

Göttingen. Daumen drückend und sichtlich aufgeregt folgt Hannah-Lena Fahlbusch ihrem Fahrzeug auf der Rennpiste aus Holz. Zielsicher stoppt das Gefährt immer wieder abrupt am Streckenrand, korrigiert sofort seine Richtung und gibt wieder Gas - ganz von alleine, gesteuert von einem integrierten Mini-Computer. Lichtsensoren registrieren die tiefer liegende Fahrbahnkante und melden die Information an die Steuereinheit, erklärt Naomi Geiß. Der rollende Roboter der beiden Schülerinnen vom Northeimer Gymnasium Corvinianum schafft die Rennstrecke in 19 Sekunden - „das ist nicht die schnellste Zeit, aber eine gute“, sagt Hannah-Lena ein wenig unzufrieden.

160405-goe-roboter-HW; Göttinger Roboter-Wettbewerb mit 100 Schülern; HW

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Die beiden gehören zu den 17 Mädchen unter den fast 100 Teilnehmern des 4. Göttinger Roboterwettbewerbes im Max-Planck-Gymnasium (MPG). Mit der Aktion unter Federführung aller fünf Göttinger Gymnasien wollen die Schulen mit der Stiftung Niedersachsen Metall, dem Kreismediumzentrum Osterode und den Firmen Mahr sowie Novelis junge Schüler früh für Technik und technische Berufe begeistern, erklärt Mitorganisator Sebastian Stehlik vom Theodor-Heuss-Gymnasium. Und sie locken immer mehr Teilnehmer an: fünf Teams aus Grundschulen, 28 für den Wettbewerb der Fünft- und Sechstklässler, acht Starter-Teams für den Kreativwettbewerb. Parallel könne sie an Workshops zur Programmierung mit Novelis-Auszubildenden teilnehmen.

In den beiden Renn-Kategorien müssen die mit Lego-Mind gebauten und am Computer programmierten Fahrzeuge eine Zick-Zack-Fahrstrecke so schnell wie möglich meistern, ohne von der Bahn zu fallen. In einer Zusatzaufgabe sollen sie am Ende auch noch wenden. Damit die Gefährte die Spur halten, „müssen zum Beispiel die Sensoren optimale positioniert und ihre Lichtwerte richtig eingestellt sein“, erklärt Alexander Sommer (12) vom Otto-Hahn-Gymnasium. Langweilig werde das nie, fügt sein Team-Partner Malte Cornelius (11) an, „man kann ja immer mal neue Strecken fahren und auch was dran bauen – zum Beispiel einen Schlagarm für eine Kanone“. Viel an ihrem Roboter dran gebaut haben Martin Hesse, Adrian Dobbelstein, Arthur Berns und Kauan Schuani: ein Holzgestell, lange Achsen aus Metall, drei Motoren und viele Zahnräder. Ihre Roboter-Maschine kann mit Filzstiften oder Pinseln malen und schreiben, was sie im PC eingeben. Mit ihrer Idee undUmsetzung gewinnen die 14- und 15-Jährigen Schüler vom MPG am Ende den Kreativwettberb.

Die Sieger

Grundschulwettbewerb: das Team mit Vanessa Woch, Philipp Ernst, Louis Kurf und Francisco Hennerica von der Johann-Joachim-Quantz-Schule Scheden; Hauptwettbewerb: Vincent Munzel und Eric Rolf vom Felix-Klein-Gymnasium (FKG); Kreativwettbewerb: Martin Hesse, Adrian Dobbelstein, Arthur Berns und Kauan Schuani vom Max-Planck-Gymnasium. Sonderpreise gingen zudem an das Team mit Paul Grieß, Elzaveta Rodin und Paula Duske (Covinianum Northeim) und das FKG-Team mit Jan-Luka Reschke, Valentin Schlieper, Lutz Ulrich.

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