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Rat Scheden kritisiert Endbericht zum Integrierten Entwicklungskonzept

„Das ist das Papier nicht wert“ Rat Scheden kritisiert Endbericht zum Integrierten Entwicklungskonzept

„Das ist nicht das, was wir in den Arbeitsgruppen besprochen haben.“ Hans-Jürgen Beister (SPD) hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Scheden die Meinung des Gremiums auf den Punkt gebracht: „Das ist das Papier nicht wert.“

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Quelle: Endig/dpa (Symbolfoto)

Scheden. Das Papier, von dem die Rede ist, umfasst 24 Seiten und enthält den Endbericht des „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEK) des Netzwerkes der Samtgemeinde Dransfeld im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“.

In dem Bericht heißt es zum Beispiel zur Schul- und Bildungsversorgung, dass die Grundschulen in Scheden und Dransfeld zusammengefasst werden sollen, „sobald eine jahrgangsübergreifend arbeiten muss“. Genau das hatte der Schedener Gemeinderat aber schon einmal vor einem Jahr abgelehnt und auf einen Fortbestand der Schedener Schule gepocht.

Außerdem heißt es in dem IEK-Endbericht als Vorschlag der Steuerungsgruppe: „Unter Berücksichtigung der Inklusionsanforderungen und des Qualitätsanspruchs sollte die Zusammenlegung erfolgen, sobald eine Schule alle Schüler aufnehmen könnte.“ Walter Koch (CDU), selbst Mitglied besagter Steuerungsgruppe, wunderte sich: „Das ist in der Steuerungsgruppe so nie gesagt worden.“

Auch Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (Freie Wählergemeinschaft) zweifelte den Effekt des IEK an. „Wir können gar nicht investieren“, sagte sie mit Blick auf die Haushaltslage. Das Gremium folgte bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme dem Beschluss im Samtgemeinderat, wonach beide Grundschulen erhalten bleiben sollen, solange Einzügigkeit besteht.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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