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Ratsappell für Bahn-Chef in Göttingen

Ratssitzung Ratsappell für Bahn-Chef in Göttingen

Der Rat der Stadt appelliert an die Deutsche Bahn (DB), auch weiterhin einen Bahnhofsmanager am Standort Göttingen zu halten. Einstimmig haben die Fraktionen am Freitagabend dazu eine gemeinsam formulierte Resolution beschlossen.

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Der Bahnhof in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die DB hatte zuvor angekündigt, das Management am Göttinger Bahnhof aufzulösen und dem Bahnhofsmanagement in Braunschweig zuzuordnen. Der langjähriger Göttinger Bahnhofsmanager Detlef Krusche geht in den Ruhestand. Sein Zuständigkeitsbereich umfasste bisher etwa 60 Bahnhöfe in Südniedersachsen.

Detlef Krusche

Quelle: Pförtner

„Die vorgesehene Zusammenlegung am

Standort Braunschweig schwächt unsere Stadt und die Region nachhaltig und wird dem Stellenwert der Region Südniedersachsen in Deutschland und Europa nicht gerecht“, heißt es in der Resolution des Rates. „Wir fürchten erhebliche Einbußen“, ergänzte SPD-Ratsfrau Helmi Behbehani stellvertretend für alle Fraktionen. Der Göttinger Bahnhof sei das Aushängeschild der Stadt und darüber hinaus mit etwa 20000 Fahrgästen täglich Dreh- und Angelpunkt des Schienen- und Busverkehrs in Südniedersachsen.

Dass der Göttinger Bahnhof 2013 als schönster Großstadtbahnhof Deutschlands ausgezeichnet wurde „und ich mich als Frau auch spät abends in diesem Bahnhof sicher fühle“, sei nicht zuletzt dem Management vor Ort zuzuschreiben, so Behbehani.

Im Sinne des Kundenservices und der Qualität der Bahnhöfe in Göttingen und in der Region müsse die Stelle des Bahnhofsmanagers vor Ort erhalten bleiben, appellieren die Ratsfraktion an die Bahn. Zuvor hatten bereits Göttinger Bundes- und Landtagspolitiker gegen die DB-Pläne protestiert.

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