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Ratspolitiker wollen andere Betriebsart prüfen

Dransfelder Erlebnisbad Ratspolitiker wollen andere Betriebsart prüfen

Die Zukunft des Freibades ist angesichts der Verschuldung der Samtgemeinde noch nicht endgültig gesichert. Trotz Anstrengungen zur Kostensenkung und Engagement des Fördervereins soll die Verwaltung eine Genossenschaftsgründung oder eine GmbH prüfen. Das empfiehlt jedenfalls der Sozialausschuss der Samtgemeinde einstimmig.

Dransfeld. SPD, Freie Wähler und Grüne gemeinsam hatten einen entsprechenden Prüfauftrag gestellt. Eine Betriebsumwandlung des Regiebetriebs zu einer Beteiligungs-GmbH oder einer Genossenschaft sei rechtlich zulässig und brächte eine Reihe von Vorteilen für einen langfristigen Erhalt, so die Begründung.

Da die Samtgemeinde auch Entschuldungshilfe in Anspruch nehmen wolle, stünden die freiwilligen Leistungen schnell auf dem Prüfstand, sagte Walter Koch (FWG) im Ausschuss. Mit einem erwarteten Defizit von 285 000 Euro sei das Bad der größte Posten. Stillstand bedeute am Ende Schließung, befürchtete Mathias Eilers (SPD). Die steuerschwache Samtgemeinde ist die am höchsten verschuldete Gemeinde im Landkreis mit Ausnahme der Mittelstädte. Falls das Bad in andere Hände als die der Samtgemeinde ginge, würde sich der Förderverein auflösen, kündigte der Vorsitzende Hermann Freiboth an. „Wir haben mit dem Gelände weit und breit das allerschönste Bad“, so Ingrid Linde-Schwethelm (Grüne). „Wenn wir das nicht hinkriegen, wer denn dann?“

Über mögliche Betriebsarten für das Erlebnisbad wird am Donnerstag, 27. September, erneut im Samtgemeinderat diskutiert. Beginn ist um 18 Uhr in Scheden in der Gaststätte Weigands Deutsches Haus, Gaußstraße. In der öffentlichen Sitzung geht es auf Antrag des Ratsherrn Ulrich Maschke (Linke) auch um Vermögenssteuern.

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