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Rattenbekämpfung in Northeim

Gift gegen Schädlinge Rattenbekämpfung in Northeim

Eine großräumig angelegte Rattenbekämpfungsaktion findet in Northeim ab Dienstag, 21. Oktober, statt. Aber nicht nur die Kommunen, auch die Bürger sind zur Rattenbekämpfung verpflichtet.

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Quelle: Archivbild (Symbolfoto)

Northeim/Göttingen. Voraussichtlich bis zum 30. Oktober wird eine Spezialfirma sowohl überirdisch als auch im Kanalnetz der Stadt gegen die Schädlinge vorgehen. Es handele sich um eine reine Routinebekämpfungsmaßnahme, teilt die Northeimer Verwaltung weiter mit.

Im Freiland werden an stark von Menschen frequentierten Plätzen verschlossene Köderboxen eingesetzt. Ansonsten kommen an den Bachläufen 70 Zentimeter lange Köderröhren zum Einsatz. In den Ortschaften gebe es nur stichprobenartige Bekämpfungsmaßnahmen.

Laut Verordnung über die Rattenbekämpfung im Land Niedersachsen sind auch die Besitzer von befallenen Grundstücken zur Bekämpfung verpflichtet. Geschieht dies nicht, können sie von der Gemeinde dazu verpflichtet werden. Die Kommunen können zudem bestimmen, welche Präventions- oder Nachsorgemaßnahmen nach erfolgreichen Bekämpfungsaktionen zu ergreifen sind, um einen erneuten Befall zu vermeiden.

Um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten

Wird jedoch ein Rattenbestand festgestellt, der die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet und diese Gefahr nicht durch Bekämpfungsmaßnahmen auf einzelnen Grundstücken behoben werden kann, muss die Gemeinde in ihrem Gebiet oder dem befallenen Teil ihres Gebietes selbst eine Bekämpfung vornehmen.

Bei der Bekämpfungsaktion in Northeim sind die Köder mit dem Wirkstoff Bromadialon präpariert. Kinder müssten hiervon mindestens 400 bis 500 Gramm aufnehmen, um erste Vergiftungserscheinungen zu entwickeln. Im Vergleich sei die Gefahr eines Rattenbisses erheblich größer, erklärt die Verwaltung.

Die Stadt verweist auf die Telefonnummer der Giftnotrufzentrale Göttingen (05 51 /1 92 40) und bittet Eltern mit Kindern und Tierhalter um erhöhte Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu Haus- und Wanderratten werden Bisamratten von den Unteren Wasserbehörden oder den Gewässerverbänden bekämpft.

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