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Rauch und unechtes Feuer im Seniorenheim

Brandschutzübung mit Evakuierung Rauch und unechtes Feuer im Seniorenheim

Bei einem Brand ein verqualmtes Haus zu evakuieren, ist problematisch genug. Noch schwieriger aber ist es, wenn die Bewohner nicht mehr so flott auf den Füßen oder gar bettlägerig sind.

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In „Sicherheit“: Bewohner und Personal des Heims sind sicher und schnell evakuiert.

Quelle: Vetter

Um zu testen, ob sich auch ein Altenheim sicher und schnell räumen lässt, gab es gestern im Seniorenheim Saathoffplatz eine große Feuerwehrübung.
Ausgedacht hatten sich die Übung die Berufsfeuerwehr und Heimleiter Jens-Uwe Krüger. Das Szenario: ein Zimmerbrand im zweiten Stock mit erheblicher Rauchentwicklung.

Freiwillige hatten sich bereiterklärt, sich aus den Betten „retten“ zu lassen. Auf solche Fälle ist das Heim vorbereitet: Unter den Matratzen befinden sich sogenannte Evakuierungstücher samt Halteschlaufen, mit denen auch bettlägerige Bewohner auf ihren Matratzen die Treppen heruntergezogen werden können.
Hinter der Übung, erläutert Heimleiter Krüger, stecke ein ausgeklügeltes Alarm- und Rettungskonzept, das jetzt auf Herz und Nieren geprüft werden konnte. Am Ende war Krüger mehr als zufrieden: „Das ging noch schneller, als wir geplant hatten.“

Allerdings: Unter völlig realistischen Bedingungen, beispielsweise Alarm ohne jede Vorwarnung, konnte die Übung nicht ablaufen. Zu groß sei schließlich die Gefahr, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Dirk Reinecke, dass ein in Panik geratener Heimbewohner einen Herzinfarkt erleidet.

Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Göttingen hat das Seniorenzentrum am Saathoffplatz eine Evakuierung im Brandfall geübt.

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