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Rechtsmediziner-Gutachten mit Spannung erwartet

Kindsmord-Prozess Rechtsmediziner-Gutachten mit Spannung erwartet

Im Prozess gegen eine 74-Jährige, die 1974 ihren Sohn getötet haben soll, wird am Mittwoch mit Spannung das Gutachten eines Rechtsmediziners erwartet. Er hat Unterlagen von Kollegen aus den 1970er Jahren gesichtet und sich mit möglichen Tötungsszenarien auseinandergesetzt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Neuruppin. Zunächst wurde am vierten Verhandlungstag am Landgericht Neuruppin ein ehemaliger Bekannter der Angeklagten als Zeuge befragt. Die Frau soll in Schwedt (Oder) ihren achtjährigen Sohn getötet haben. Zu Verhandlungsbeginn hat sie die Tat bestritten. Seitdem schweigt die Angeklagte, die heute in Göttingen (Niedersachsen) lebt.

Die Anklage wirft ihr vor, ihren schlafenden Sohn nachts in die Küche getragen und dann in die Nähe des Gasherds gelegt zu haben. Er soll Kohlenmonoxid eingeatmet haben, danach soll sie den bewusstlosen Jungen zum Sterben in sein Bett gelegt haben. Der Notarzt von damals bestätigte vor Gericht seinen Verdacht, dass Mario 1974 auf nicht natürliche Weise ums Leben kam. Auch die älteste Tochter der Angeklagten vermutet, dass ihre Mutter Schuld am Tod ihres Bruders ist. Die jüngste Tochter wies die Anschuldigungen gegen ihren Mutter zurück. Das Verfahren geht auf eine anonyme Strafanzeige zurück. dpa

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Prozess um Kindsmord

Im Prozess gegen eine Mutter, die vor 42 Jahren ihren Sohn getötet haben soll, hat ihre Tochter die Mordtheorie gestützt. "Niemand hat damals an einen Unfall geglaubt. Ich auch nicht. Dafür waren die Umstände zu merkwürdig", sagte sie am Dienstag vor dem Landgericht Neuruppin.

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