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Reckershausen will eigene Auffahrt

Die Kreisstraße 24 ist zum Schleichweg zur Autobahn 38 geworden Reckershausen will eigene Auffahrt

Alle haben es kommen sehen: Die Kreisstraße 24 zwischen Reckershausen und der Autobahnauffahrt Friedland wird zum viel befahrenen Schleichweg. So argumentierte der Ortsrat Reckershausen schon vor zehn Jahren, als die Autobahn 38 noch in Planung war.

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Hier soll sie entstehen: Der Ortsrat Reckershausen fordert die vierte Autobahnauffahrt zur A 38 innerhalb von nur 8,5 Kilometern.

Quelle: Hinzmann

Reckershausen. Heute weiß man: Die Kreisstraße ist ein Schleichweg, inzwischen gar für Lastwagen. Doch damals wie heute ist die Forderung nach einer eigenen Auffahrt von der Landesstraße 566 auf die A 38 chancenlos.

Gerade ist das Verlangen erneuert worden. Im Rat der Gemeinde Friedland trug Ortsbürgermeisterin Heike Hildmann (CDU-Fraktion) den Beschluss des Ortsrates erneut vor. Der war bereits vor mehr als einem Jahr ergangen, war in der Verwaltung aber nicht weiter verfolgt worden.

Aktueller denn je sei die Forderung, weil durch die neue Ortsumgehung Arenshausen/Hohengandern nun auch der Schwerlastverkehr auf der B 80 freie Fahrt an Kirchgandern vorbei habe und von dort auf die A 38 wechsele. Deshalb wolle er, so Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) ein weiteres Mal die Landesberhörde für Straßenbau in Bad Gandersheim anschreiben.

Das Papier könnte man sich sparen, glaubt Udo Othmer, Leiter der Behörde. Er hält es für „völlig ausgeschlossen“, dass die L 566 eine eigene Auffahrt bekommt. Schon jetzt weise die A 38 innerhalb von nur 8,5 Kilometern ein Autobahndreieck (Drammetal) und drei Auffahrten (Dramfeld, Deiderode, Friedland) auf. Danach komme schon gleich der Heidkopftunnel.

Schon deshalb würde ein Neubau vermutlich an technischen Problemen scheitern, weil Mindestabstände vorgeschrieben seien. Die vielen Abfahrten auf kürzester Strecke seien bundeweit wohl einmalig und bei der Planung nur wegen der damals schon vorhandenen Verkehrsbeziehungen (L 564 als Umleitungsstrecke/MBA Deiderode/B 27) akzeptiert worden.

Und außerdem: Straßen seien nun einmal dafür da, Verkehr aufzunehmen. Auch die L 566 und die K 24. Wolle man regulierend eingreifen, müsse das die Verkehrsbehörde, also der Landkreis, mit Beschränkungen tun.

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