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Region Göttingen: Böller-Verbote in Innenstädten

Regelungen gehen teilweise über allgemeine Einschränkungen hinaus Region Göttingen: Böller-Verbote in Innenstädten

Beim Böllern an Silvester ist Vorsicht geboten – und in der Region sind zudem Sonderverbote zu berücksichtigen. Sie gehen über die allgemeinen Einschränkungen hinaus, die es bundesweit gibt. In Osterode hatte Silvester 1998/99 Feuerwerk einen Großbrand in der Innenstadt ausgelöst.

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Quelle: Richter

Göttingen/Osterode. Allgemein gilt, dass Feuerwerk, das über bloßes Tischfeuerwerk hinausgeht, nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden darf. Dies darf nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie von Reetdach- und Fachwerkhäusern geschehen. Der Begriff der unmittelbaren Nähe ist laut Stadtverwaltung Northeim in Bezug auf die verwendeten Feuerwerkskörper zu definieren. Bei Knallkörpern, die mit der Hand geworfen werden, sei ein Abstand von 25 bis 30 Metern als Minimum anzusehen, bei Raketen ein Abstand von 200 Metern. Darüber hinaus gelten in den Städten der Region an den beiden Tagen folgende Regelungen:

! Bovenden: Im Altdorf ist Feuerwerk verboten. Das Verbot erstreckt sich auch auf die gesamte Tunneldecke von Bahn und B 3.

! Duderstadt: In Duderstadt gilt ein Ratsbeschluss, dass innerhalb des Stadtwalls das Zünden von Feuerwerkskörpern verboten ist. „Die Polizei ist in der Silvesternacht unterwegs und kontrolliert. Ansonsten appellieren wir an die Vernunft der Bevölkerung, beim Böllern vorsichtig zu sein“, sagt Sabine Holste-Hoffmann vom Ordungsamt Duderstadt.

! Göttingen: Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass Raketen und Batterien nach derzeitiger Rechtslage nicht in der Innenstadt, also innerhalb des Walles, abgebrannt werden dürfen. Falls es wieder zu einem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern komme, droht die Verwaltung zudem mit einem kompletten Böller-Verbot für die Innenstadt für Silvester 2016.

! Hann. Münden: Aufgrund der geltenden Einschränkungen stellt die Stadtverwaltung Abbrennplätze für Feuerwerk auf dem unteren Tanzwerder und auf dem Parkplatz am Hochbad auf dem Rattwerder zur Verfügung. Die Plätze können vom 31. Dezember um 14 Uhr, bis zum 1. Januar um 24 Uhr genutzt werden und sind in dieser Zeit als Parkplätze gesperrt.

! Hardegsen / Hevensen: In der Innenstadt von Hardegsen ist Feuerwerk im verboten. Dies gilt auch auf dem gesamten Gelände der Burganlage. Die Anordnung gilt ebenfalls für Hevensen im Bereich der Mühlenstraße und St.-Lamberti-Straße.

! Northeim: Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Bereich der historischen Altstadt ist verboten.

! Osterode: In der historischen Altstadt ist Feuerwerk verboten. In der Silvesternacht 1998/99 hatte Feuerwerk einen Großbrand in der Innenstadt ausgelöst. Daraufhin wurde in Osterode als in einer der ersten Städte Niedersachsens das Abbrennen von Feuerwerk im Zentrum verboten. Probleme mit der Einhaltung des Verbotes gibt es laut Verwaltung nicht.

Von Claudia Nachtwey und Jörn Barke

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