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Region Göttingen profitiert von Investitionshilfen

Finanzschwache Kommunen Region Göttingen profitiert von Investitionshilfen

Am 1. August ist das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz in Kraft getreten. Das ermöglicht finanzschwachen Kommunen, sich Investitionsvorhaben fördern zu lassen. In Niedersachsen stehen dafür 327,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Region Göttingen profitiert davon.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Das Land verteilt damit Mittel, die aus einem Sondervermögen des Bundes in Höhe von 3,5 Milliarden Euro stammen. Die Mittel stehen für einen Zeitraum von dreieinahlb Jahren bis 2018 zur Verfügung. Sie sollen, so heißt es in einer Mitteilung des niedersächsischen Ministeriums „einen Beitrag zum Ausgleich unterschiedlicher Wirtschaftskraft im Bundesgebiet leisten“.

Die Verteilkriterien Einwohnerzahl, Arbeitslose und Kassenkredite würden eine plausible und finanzwirtschaftlich nachvollziehbare Grundlage der Verteilung bilden. Sie sorgten dafür, „dass stark finanz- und / oder strukturschwache Kommunen auch stark überproportional“ partizipieren. Seit 1. August können die Kommunen ihre Anträge beim Ministerium für Inneres und Sport einreichen.

In der Region sind folgende maximalen Summen für die einzelnen, als finanzschwach definierten Kommunen vorgesehen. Der Landkreis Göttingen kann mit 3 871 890 Euro rechnen, die Stadt Göttingen profitiert mit 5 063  279 Euro. Der Flecken Adelebsen wird in der Liste mit einer maximalen Investitionspauschale in Höhe von 83 430 Euro aufgeführt, der Flecken Bovenden mit 246 067 Euro und die Samtgemeinde Dransfeld mit 321 153 Euro.

Die Stadt Duderstadt kann mit 504 599 Euro rechnen. Die Gemeinde Friedland taucht mit 112 807 Euro in der Liste auf, die Samtgemeinde Gieboldehausen mit 210 568 Euro und die Gemeinde Gleichen mit 105 844 Euro.
Für die Stadt Hann. Münden ist eine Investitionspauschale in Höhe von 1 236  269 Euro vorgesehen. Die Samtgemeinde Radolfshausen kann auf 77 617 Euro hoffen und die Gemeinde Staufenberg auf 192 108 Euro.

Im Landkreis Northeim stehen unter anderem die Stadt Einbeck mit 994 848 Euro, die Stadt Hardegsen mit 145 946 Euro, die Gemeinde Katlenburg-Lindau mit 87 342 Euro und der Flecken Nörten-Hardenberg mit 122 736 Euro auf der Liste. Der Landkreis Northeim selbst kann mit 3 820 594 Euro, die Stadt Northeim mit 1 396 641 Euro rechnen.

Der Landkreis Osterode ist mit einer Investitionspauschale in Höhe von 2 916767 Euro vorgesehen, die Stadt Osterode am Harz profitiert mit 888 080 Euro und die Stadt Herzberg am Harz mit 427 245 Euro.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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