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Reiffenhausen 2 und Niedernjesa siegen bei Orientierungswanderung

Durch Nacht und Wind Reiffenhausen 2 und Niedernjesa siegen bei Orientierungswanderung

Dunkel war die Nacht, regnerisch und windig. Und die kleine Marike schwört, sogar ein Hagelkorn habe sie getroffen. Doch Friedlands Feuerwehrnachwuchs ist hart im Nehmen. Bravourös meisterte er die Nacht-Orientierungswanderung mit elf Kinder- und Jugendfeuerwehren der ganzen Gemeinde Friedland.

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Der Jüngste reckt den Pokal: Niedernjesas Feuerwehrjugend bei der Siegerehrung.

Quelle: Gückel

Deiderode. Es ging immerhin um einen stattlichen Pokal. Den reckt am Ende der zehnjährige Marcel in die Höhe, das jüngste Mitglied der Jugend-Mannschaft aus Niedernjesa. Das Team hat sechs Kilometer Nachtwanderung, teils über die zugigen Höhen rund um Deiderode, hinter sich.

Es hat die fünf Stationen mit ihren Geschicklichkeits- und Wissens-Aufgaben am besten gemeistert. Knapp hinter ihnen die Gastgebermannschaft aus Deiderode, gefolgt vom Team aus Elkershausen.

Die Orientierung nach Karte bei Dunkelheit war das Eine, die Aufgaben etwas Anderes: Wie lang sind 14 Zentimeter? So viel musste die Mannschaft von einer Latte absägen. Welche Dörfer sieht man leuchten im Leinetal vom Gieseberg aus? Oder was sind das für Bäume, deren Blätter die Kinder vorgelebt bekommen?

Bei den Jüngeren, den Sechs- bis Zehnjährigen, die drei Kilometer Marsch hinter sich haben, haben diese Aufgaben die Reiffenhäuser am besten bewältigt, gefolgt von Friedland 2 und 1. Erst seit vier Jahren, berichtet Michaela Facca-Warnecke, die Gemeindejugendwartin der Friedländer Wehren, machen auch die Kinder mit.

Für die Jugendlichen gehört die Nachtwanderung hingegen seit Jahrzehnten zum Programm. Und in der Vergangenheit gab es gar schon Beschwerden, wenn es nicht dunkel genug war. So gut wie diesmal, mit rund 80 Kindern und ihre Betreuern, war die Teilnahme jedoch selten.

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