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Rekord: 763 Besucher beim Halloween-Spaß in Groß Schneen

Schlange vor und Monster in dem Gruselkeller Rekord: 763 Besucher beim Halloween-Spaß in Groß Schneen

Ganz ohne einen spitzen Schrei geht es nicht: Der Halloweenkeller der Familie Rettberg in Groß Schneen hat um 18.06 am Sonnabend sein großes rotes Monstermaul geöffnet und hunderte von Zuschauern verschluckt. Sie alle kommen heile wieder hinaus, stärken sich dann bei einem Glühwein oder einer Bratwurst.

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Ganz ohne einen spitzen Schrei geht es nicht: Der Halloweenkeller der Familie Rettberg in Groß Schneen hat um 18.06 am Sonnabend sein großes rotes Monstermaul geöffnet und hunderte von Zuschauern verschluckt.

Quelle: Heller

Groß Schneen. 763 Besucher lassen sich den Gang durch die stationäre Geisterbahn nicht entgegehn  ein absoluter Besucherrekord. Denn: Das, was die Familie dort in Eigenarbeit und im eigenen Haus auf die Beine stellt, ist seit zehn Jahren eine Attraktion - weit über Groß Schneen hinaus. Und in diesem Jahr voraussichtlich zum letzten Mal.

 

 

Schon vom weiten leuchten die Kürbisse am Eingang, ein Gespenst schwebt über dem Vorgarten, es läuft der Song Monster Mash aus der Rocky Horror Picture Show. Der Göttinger Schauspieler Prashant Jaiswal ist zur Eröffnung gekommen. „Das passt doch, du bist ja Inder und das Motto lautet Dschungel“, sagt Mario Rettberg. 

 

Schon eine viertel Stunde vor der Eröffnung rücken kleine und große Halloween-Fans an - mit Hexenhüten, blutigen Gesichtern und gruseligen Masken. Gleich vorne in der Schlange stehen Anna, Neele, Carlotta und Louisa. „Wir sind schon zum dritten Mal hier“, sagt Anna. Die Mädchen gehören zu einer zwölfköpfigen Gruppe rund um die Familien Isenberg und Bäumer, sie sind aus Diemarden angereist. 

 

Dann schaltet die Ampel am Eingang zum Keller auf grün und die Mädchen schlüpfen in das dunkle Halloween-Abenteuer. Die engen, dunklen, mit Stoffbahnen abgehängten Wege lassen sich manchmal nur ertasten. In den Ecken lauern Gestalten. Und die brüllen gerne einmal, wenn man nichtsahnend nach dem Weg sucht. Manchmal leben die Gestalten der Unterwelt auch. Die Mädchen juchzen und quietschen. Dann sitzt auch noch ein mannshoher Gorilla am Ausgang und rüttelt an seinem Gitter. Dann aber ist es geschafft, der Garten wartet. Und er lebt. Der Moosmann lauert auf dem Rasen, unsichtbar, aber er ist da und  erschrickt die Besucher erneut. „Der Gorilla war am gruseligsten“, sagt Anna am Ende. Ihre Freundinnen pflichten ihr bei.

 

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