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Restaurant Day in Göttingen: Dinner im Friseursalon

Erlös für einen guten Zweck Restaurant Day in Göttingen: Dinner im Friseursalon

Ich hab meinen Laden gar nicht mehr wiedererkannt“, erzählt Cengiz Özkurt, Inhaber des Friseursalons „Ich Fabrik“. Grund dafür war der Restaurant-Day, der dort am Sonntag ausgerichtet worden ist. Dabei öffnen Hobbyköche für Bekannte und Fremde ihre Privatwohnungen – oder funktionieren kurzerhand einen Friseursalon in ein Restaurant um.

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Wenn aus dem Friseursalon eine Gaststätte wird ist Restaurant-Day.

Quelle: Heller

Göttingen. „Die Mädels kommen immer zum Haare schneiden hierher. Wir haben über den Restaurant-Day gesprochen, und dann habe ich ihnen angeboten, den einfach hier auszurichten“, erklärt Özkurt. „Die Mädels“, das sind Tess Jacob, Leonie Wedemeier und Anne Eicke. Sie sind die Organisatorinnen des Göttinger Restaurant-Days. „Normalerweise bin ich hier Chef, heute bin ich Praktikant, Helfer und Tellerwäscher“, sagt Özkurt und lacht.

Jacob, Wedemeier und Eicke hingegen hatten alle Hände voll zu tun. Seit Freitag wurde im Salon geputzt und aufgebaut. Und kochen mussten sie schließlich auch noch. Für das Motto „Breaking Bread“ backten die Jurastudentinnen drei verschiedene Brotsorten selbst und stellten diverse Aufstriche her. „Für den Brotteig brauchten wir eine ganze Wäschewanne. Pro Brot. Das war schon anstrengend“, erzählt Jacob, die bei diesem Restaurant-Day zum ersten Mal dabei war. Das Backen der Cupcakes, die ebenfalls angeboten wurden, hat ihr schon mehr Spaß gemacht. „Ich liebe einfach Backen“, schwärmt sie. „Und natürlich das Verzieren der Cupcakes.“ Für die drei Hobbyköchinnen, die mit bis zu 60 Gästen rechnen, war der Tag eine Herausforderung. „Das war logistisch schon ganz schön schwierig mit unseren Studentenküchen“, sagt Eicke.

Gelohnt hat sich der Aufwand aber trotzdem. Bereits kurz nach Eröffnung des „Ein-Tages-Restaurants“ war der Salon gut gefüllt  - und die Gäste voll des Lobes: „Der Dattelaufstrich ist einfach überragend“, sagte Student Marek.
Geld verdienen Jacob, Wedemeier und Eicke mit dem Restaurant-Day übrigens nicht. Die Gäste essen zum Selbstkostenpreis. Stattdessen wurde allerdings um eine Spende für die „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ gebeten.

Von Benjamin Köster

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