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Revue zu Göttinger Stadtgeschichte zum Jubiläum des Tourismus-Vereins

„Wo bitte geht‘s zum Gänseliesel?“ Revue zu Göttinger Stadtgeschichte zum Jubiläum des Tourismus-Vereins

Mit einer großen Revue wird im Herbst das 125-jährige Bestehen des Göttinger Tourismus-Vereins gefeiert. Mehr als 100 Akteure wirken an den Aufführungen in der Johanniskirche mit, bei denen Episoden aus der Tourismus- und Stadtgeschichte satirisch in den Blick genommen werden.

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Freuen sich auf die  Revue in St. Johannis: v.l.: Bernd Eberhardt, Stefan Dehler, Christoph Huber, Maja Müller-Bula, Angelika Daamen, Gerhard Schridde.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Revue mit dem Titel „Wo bitte geht‘s zum Gänseliesel?“ solle das Jubiläum noch einmal in besonderer Weise in den Mittelpunkt rücken, erklärt Angelika Daamen, Geschäftsführerin des Tourismus-Vereins.

Das anfangs geplante Theaterstück sei zu einer Revue gewachsen.

Entwickelt wurde sie von der Theatergruppe „Stille Hunde“.Der Text stammt von Ensemble-Mitglied Stefan Dehler, der mit Christoph Huber und Maja Müller-Bulau auf der Bühne steht. Darüber hinaus wirken mit die Stadtkantorei unter der Leitung von Bernd Eberhardt sowie Schülerinnen und Schüler des Hainberg- und des Max-Planck-Gymnasiums.

In den Revueszenen sollen Stationen aus den vergangenen 125 Jahren dargestellt werden. Dazu zählen die die Kurstadtpläne, die Wandervogelmode, die Renaissance der Händel-Opern, die Göttinger Filmaufbau und studentische Protestkultur. Eine tragende Rolle spielt natürlich auch das Gänseliesel. Dazu passend soll es Musik aus der jeweiligen Zeit geben. Eberhardt verspricht unter anderem Werke von Händel, Beethoven, den Comedian Harmonists und Barbara.

Die satirischen Spitzen der Revue richten sich dabei nicht nur gegen Stadt und Tourismus-Branche, sondern auch gegen den Theaterbetrieb selbst. Die Revue ist nämlich als Stück im Stück konzipiert – sie zeigt das Entstehen eines Stücks. Die Zuschauer sehen Schauspieler bei der Probe, erklärt Dehler.

Bei der Präsentation des Vorhabens gibt er mit Huber und Müller-Bulau schon einmal eine Kostprobe. Die Szene mit einer Diskussion aus der Kaiserzeit macht Appetit auf mehr, ebenso wie auch das Orgelspiel von Eberhardt.

Mit der Johanniskirche hat die Revue einen besonderen Aufführungsort. Die Bühne soll mitten im Kirchenschiff  zwischen den Nord- und Südausgängen stehen. Die besondere Aufführung sieht Pastor Gerhard Schridde als einen weiteren Schritt der Entwicklung von St. Johannis hin zu einer offenen Bürgerkirche. Eine solche möchte die Gemeinde im Zuge der laufenden Innenrenovierung entwickeln.

Gefördert wird die Revue von den Göttinger Stadtwerken. Sprecherin Claudia Weitemeyer lobt das Vorhaben als „mutiges Projekt“.

Die Revue wird freitags und sonnabends am 18. und 19. September und 9. und 10. Oktober jeweils um 19.30 Uhr in St. Johannis aufgeführt. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Tourist-Information im Alten Rathaus.

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