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Ordensmitglieder zu Gast in Göttingen

Ritter in St. Michael Ordensmitglieder zu Gast in Göttingen

Es war ein ganz besonderer Tag für Pfarrer Manfred Hösl. Denn die Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, ihr Wahlspruch lautet: Deus lo vult („Gott will es“), waren in St. Michael zu Gast.

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Quelle: PH

Göttingen. Hösl durfte den zwanzig Damen und Rittern – Ritterinnen gibt es nicht – erst einen Vortrag zum Thema „Toleranz im Kontext der Kreuzzüge“ verlesen und dann in der neu gestalteten Göttinger Citykirche St. Michael die Messe halten. Der Einzug der Ordensherren mit Mantel und Barett und der schwarz gekleideten Damen mit Schleier in der hochmodernen, hellen Kirche war ein eindrucksvolles Bild. „Normalerweise gibt es am Samstag keine Messe, doch weil die Ritter hier waren, haben wir eine Sonntagvorabendmesse gefeiert“, sagte Hösl.

Der Orden, der direkt unter dem Schutz des Heiligen Stuhls steht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich im Heiligen Land um Pfarreien, Seelsorge, Schulen, Kindergärten und der Instandhaltung von Kirchen zu kümmern. Man könnte ihn als eine Art Rotary-Club der katholischen Kirche bezeichnen, denn neben einem jährlichen Beitrag geben die Ordensmitglieder selbst Geld für ihr Engagement. Besonderen Anklang fand aber die moderne Kirche. „Die Neugestaltung von St. Michael gefällt mir sehr gut“, sagte Hans Taube, der die Komturei Braunschweig, einer Niederlassung des Ritterordens, leitet. Seit 32 Jahren ist Helmut Bömeke aus Duderstadt im Orden mit dabei. Er betonte:„Es darf uns nicht gleichgültig sein, was im Heiligen Land passiert.“ bb

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