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Rock-'n'-Roll-Kreisel für Göttingen?

Buddy Holly bis Kurt Cobain Rock-'n'-Roll-Kreisel für Göttingen?

Gibt es künftig einen Janis-Joplin-Kreisel in Göttingen? Mit einem Antrag, der am Montag im Ortsverein Weende diskutiert werden soll, möchte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Horst Reinert dieses erreichen. „Die Ratsfraktion möge sich dafür einsetzen, dass die Kreisverkehre mit Mittelinsel im Stadtgebiet nach verstorbenen Rock-Musikern benannt werden“, so Reinert.

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Die Kreisel in Göttingen könnten bald wie hier in der Fotomontage umbenannt werden.

Quelle: Reinert

Weende. Die Idee dazu habe beim Lesen der Musikzeitschrift Rolling Stone entwickelt. Die berichtete darüber, dass in Polen ein Kreisel nach dem Slayer-Gitarrist Jeff Hanneman benannt wurde. „Wir haben so viele neue Kreisel in Göttingen, wenn nicht hier, wo dann“, fragt Reinert. Für die  Benennung eines Kreisels müsse man schließlich weder ein Straße offiziell widmen noch eine Adresse ändern.

Nach Reinerts Vorstellungen sind die Schilder auf den Kreiseln „in ausreichender Größe so anzubringen, dass sie bei Einfahrt in den Kreisel zu lesen sind“. Für die Namensauswahl könne man ja eine Kommission aus örtlichen Musikern und Aktiven der Musikszene bilden. „Zahlreiche Straßen im Stadtgebiet sind nach verdienten Personen des öffentlichen Lebens, der Politik, Wissenschaft, Kunst und Musik benannt“, so der SPD-Mann. Im Bereich der Musik handele es sich jedoch fast ausnahmslos um Komponisten der klassischen Musik. Inzwischen seien Generationen von Göttingern mit einer anderen Musik aufgewachsen. Die könnten laut Reinert mit den Musikgrößen des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts nicht viel verbinden.

Foto: dpa

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Er möchte die Künstler gewürdigt wissen, die  seit den frühen 60er Jahren die Musikwelt geprägt haben und im Gedächtnis sind, obwohl sie schon vor Jahren gestorben sind.  Als Beispiele nennt der Ortsvereinsvorsitzende Buddy Holly, John Lennon, Janis Joplin, Kurt Cobain, Amy Winehouse, Jimi Hendrix, Freddie Mercury oder B.B. King.

Reinert: „Es wird Zeit, auch ihre Namen im Stadtgebiet zu verewigen“. So könne die junge und moderne Stadt Göttingen zeigen, dass auch die Rockmusik zur Stadt gehöre.  Darüber hinaus sei zu erwarten, dass dieses Projekt überregionale Beachtung findet und somit einen Beitrag zum Stadtmarketing leisten wird. Über die Finanzierung der Schilder müsse man noch diskutieren.

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