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Rohbau des Göttinger Edeka-Marktes fertig

„Komplexes und herausforderndes“ Projekt Rohbau des Göttinger Edeka-Marktes fertig

Der Bau des Edeka-Markts an der Kasseler Landstraße, der den im Januar 2010 geschlossenen Herkules-Markt ersetzen soll, geht gut voran. Rohbau und Dach sind komplett fertig, derzeit sind die Arbeiter dabei, die Fassade zu verklinkern sowie Arbeiten im Inneren des Gebäudes auszuführen.

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Quelle: CH

Göttingen. Trockenbauer, Elektriker, Klempner und andere Handwerker arbeiten an und in dem Gebäude. Sie ziehen unter anderem Wände ein, legen Leitungen und installieren sanitäre Anlagen. Was die Außenanlage angeht, sind die Halden schon seit einiger Zeit verschwunden, in Kürze können die Arbeiter die Asphaltierung in Angriff nehmen. Der Parkplatz soll über 313 Stellplätze verfügen, die mit Maßen von 2,70 mal fünf Meter der Größe heutiger Fahrzeuge angepasst sind. Für GöVB-Nutzer soll es ein Wartehaus geben.

 

Wann das Gebäude, das über eine Bruttogrundfläche von 10700 Quadratmetern und eine Nutzfläche von 8700 Quadratmetern verfügt, bezugsfertig ist, steht nach Aussage eines Edeka-Sprechers noch nicht fest. Neben Edeka soll es vier weitere Anbieter beherbergen: den Drogeriemarkt dm, den Bio-Markt Alnatura sowie je eine Filiale der Bäckerei Ruch sowie der Apotheke „Dr. Anschütz“. Die Einrichtungsarbeiten für sie sollen Mitte September beginnen.   

 

 Michael Schnell vom Gießener Architekturbüro „Feldmann“, das die Anlage und das Gebäude geplant hat sowie den Bau koordiniert, spricht von einem sehr „komplexen und herausfordernden Projekt“, dessen Pläne rund 120 Leitz-Ordner füllten. So sei es zum Beispiel aufgrund der rundlichen Form des Gebäudes notwendig gewesen, gebogene anstatt gerade Stahlbetonfertigteile herzustellen und einzubauen: „Das hat den Schwierigkeitsgrad um den Faktor zehn erhöht.“ Ein technisch weniger anspruchsvoller und unästhetischerer Bau hätte außerdem rund drei bis dreieinhalb Millionen Euro weniger gekostet, so der Bauingenieur.

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