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Knifflige Aufgaben für Rätsel-Affine

Room-Escape-Game Knifflige Aufgaben für Rätsel-Affine

Es ist ein Mix aus Rätseln, Rollenspiel und Schnitzeljagd: In Göttingen hat jetzt  das erste Göttinger „Room-Escape-Game“ eröffnet. Bei „Breakout Göttingen“ haben die eingeschlossenen Spieler 60 Minuten Zeit, um sich Rätsel-lösend aus einem Raum zu befreien.

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Brachten das Escape-Game nach Göttingen: Tabea König und Jannis Pochert.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Ich weiß gar nicht, woran es bei denen hängt“, kommentiert Jannis Pochert, einer der Gründer, das Geschehen auf  auf den Überwachungsmonitor. Dort wuseln die Spieler durch zwei klassisch eingerichtete Räume, durchsuchen Schränke und scheitern immer wieder an Zahlenschlössern.

Mit Schach zum Ziel

Schon knackt das Funkgerät, „wie muss ich den Springer jetzt bewegen“, fragt einer der Spieler angesichts eines Schachbretts, auf dem ein einziger Springer steht. „Den entsprechend der Schachregeln hin und her zu ziehen, ergibt eine Zahlenkombination“, gibt Pochert einen Tip.

Karte

Eine deutschlandweite Übersicht der Escape-Game-Anbieter mitsamt Erfahrungsberichten gibt es hier. Dort sind auch die Anbieter aus Göttingen und Kassel zu finden.

Er hat die Spieler zuvor in das Zimmer eines fiktiven „Opas“ eingeschlossen. Um den Schlüssel zu finden, „müssen die Spieler den Opa kennenlernen", erklärt Tabea König. Denn in den Karl May Büchern, den Schränken und hinter Bildern könnten Hinweise versteckt sein. Weil außerdem die Zeit läuft, brauche brauche es Teamwork, um die Suche nach Hinweisen und das Lösen der diversen Rätsel rechtzeitig zu bewältigen, sagt Pochert.

Aus einer fixen Idee heraus

Er bezeichnet sich selbst als "super Rätsel-affin. Gemeinsam mit König und zwei weitere Mitgründern habe er das Spielkonzept, dass ursprünglich aus Japan stammt, in Hannover kennengelernt. So etwas auch in Göttingen aufzubauen „war ursprünglich nur eine fixe Idee“, erzählt König, die eigentlich Studentin ist. Einige gemeinsame Abende später haben sich die vier entschieden, Räume anzumieten und Breakout Göttingen zu gründen.

„Oh, keiner schafft es raus“, sei dann allerdings das ernüchternde Fazit nach einigen Testläufen gewesen, berichtet Pochert. Auch jetzt sieht er das ganze als „Work in Progress“, ständig würden sie Rätsel nachbessern.

Außerdem planen die Gründer ihm zufolge schon weitere Räume mit neuen Szenarien.

Von Christoph Höland

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