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Roringen: Drittes Stadtteilforum zum neuen Flächennutzungsplan

Ausweisung von Neubauflächen Roringen: Drittes Stadtteilforum zum neuen Flächennutzungsplan

Auch beim dritten Stadtteilforum zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplan stand die Entwicklung und Ausweisung von Neubauflächen für Wohnungen im Mittelpunkt der Diskussion. Bei dem Forum in Herberhausen für die Ortsteile Herberhausen, Roringen und Nikolausberg haben am Dienstag knapp 90 Bürger darüber diskutiert.

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90 Bürger diskutieren über den Flächennutzungsplan.

Quelle: Brakemeier

Herberhausen. Widerspruch gegen das von Stadtplaner Hans-Dieter Ohlow vorgestellte Siedlungskonzept Göttingen 2025, das die Grundlage für den Flächennutzungsplan bilden soll, kam aus Roringen. Nach dem Konzept der Verwaltung sind für Roringen Neubauflächen von mehr als 3,2 Hektar vorgesehen. 42 Wohnungen in Einfamilienhäuser sollen entstehen. „Zu wenig“, sagte Roringens Ortsbürgermeister Alfred Rosenplänter (SPD).

Er sieht bei diesen Planungen die Infrastruktur wie Dorfladen, Bibliothek, Kindergarten oder Vereine in Roringen in Gefahr. In einer gemeinsamen Erklärung an Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und den Rat der Stadt, die von den Roringer Vereinen mitgetragen wird, gehen die drei Ortsratsparteien SPD, CDU und Grüne davon aus, dass mindestens 1250 Einwohner nötig sind, die Infrastruktur im Ort zu halten.

Dazu müsste Roringen um 300 Einwohner wachsen. Für sie würden etwa 100 neue Wohnungen benötigt. „Wir erwarten von Rat und Verwaltung, das sie unsere Entwicklungsziele anerkennen und deshalb unterstützen und den Flächennutzungsplan um weitere Flächen im nördlichen und westlichen Randgebiet von Roringen deutlich zu erweitern“, heißt es in dem Schreiben.

Während Roringen darum kämpft weitere Baugebiete zu bekommen, warnte die Herberhäuser Ortsratspolitikerin Brigitte Eiselt davor, die Struktur von Herberhausen zu verändern. „Herberhausen ist ein Dorf“, sagte sie. Sie plädierte Altbauten, die schon leer stehen oder bald leer sein werden, zu reaktivieren.

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