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Roringer befürchten noch mehr Verkehr

Forderung nach Verkehrskonzept Roringer befürchten noch mehr Verkehr

Alfred Rosenplänter ist neuer Ortsbürgermeister in Roringen. Der SPD-Mann tritt damit die Nachfolge von Thomas Caspers (SPD) an, der Ende des Jahres aus persönlichen Gründen das Amt niedergelegt hatte (Tageblatt berichtete). Rosenplänter setzte sich in der jüngsten Ortsratssitzung gegen seinen Gegenkandidaten Mark Hollenbach von der CDU durch.

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Rush-Hour: Auf der Bundesstraße 27 am Roringer Berg herrscht viel Verkehr – zuviel, sagen die Roringer.

Quelle: Hinzmann

Bei der Wahl zum ersten stellvertretenden Ortsbürgermeister vereinte Marion Stadlhuber (SPD) gegen Christine Meyer (CDU) die meisten Stimmen auf sich. Zum zweiten Stellvertreter ist Mark Hollenbach (CDU) gewählt worden.

Weiteres Thema der Sitzung war erneut die Verkehrssituation auf der Bundesstraße 27 in Roringen. Dazu sollen, so der einstimmige Beschluss, über einen von der CDU ergänzten SPD-Antrag, die Göttinger Landes- und Bundestagsabgeordneten zu einem Gespräch eingeladen werden. Mit ihnen soll über „die sich verschärfende Verkehrssituation“ gesprochen werden. Gerade mit dem Ausbau der Straße würden die Belastungen für den Ort wachsen. „Durch Bau der Umgehungsstraße in Waake wird der Verkehr ohne die bisherigen Unterbrechungen der Ampelkreuzung in Waake nach Roringen stetig fließen, so dass eine Einfädelung der Roringer Verkehrsteilnehmer aus dem südlichen und nördlichen Ortsteil immer schwieriger wird“, heißt es in der Begründung. Auch würde der Verkehr aus Richtung Göttingen durch den mehrspurigen Ausbau im Bereich Knochenmühle verführt, „noch zügiger“ durch den Ort zu fahren. Der Ortsrat fordert nun ein Verkehrskonzept, das die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge abmindert, und Maßnahmen zum Lärmschutz.

Von Michael Brakemeier

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