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Ratsgruppe für Radweg

Dramfeld Ratsgruppe für Radweg

Große Gefahren für Radfahrer sehen Rosdorfer Ratspolitiker auf der Straße zwischen Mariengarten, Dramfeld und Obernjesa. Die Ratsgruppe von CDU und Grünen fordert den Bau eines Radweges entlang der schmalen Strecke.

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Auf der L 564 wird‘s eng, wenn Autofahrer überholen.

Quelle: CH

Dramfeld. „Schnellstmöglich und mit größtem Nachdruck“, heißt es in einem Antrag der schwarz-grünen Ratsgruppe für die kommende Ratssitzung am Montag, 19. Januar, solle die Gemeindeverwaltung beim Landkreis Göttingen, der niedersächsischen Straßenbauverwaltung oder beim Verkehrsministerium vorstellig werden und dort „umgehend“ einen Radweg entlang der Landesstraße 564 zwischen Mariengarten und Obernjesa fordern. Außerdem müsse die Umleitungsstrecke 99 von der Anschlussstelle Dramfeld nach Obernjesa und weiter zur B 27 oder nach Rosdorf „sofort“ aufgehoben werden. Stattdessen solle verstärkt auf die Umleitungsstrecken der Bundesstraßen hingewiesen werden.

„Das Befahren der L 564 mit einem Fahrrad ist bei der vorhandenen Verkehrsdichte lebensgefährlich“, begründet Gruppensprecher und CDU-Fraktionschef Jörg Winter den Vorstoß. „Da baut der Landkreis lieber einen Radweg in der Feldmark zwischen Volkerode und Lemshausen, der nicht genutzt wird. Der Radweg muss schnellstmöglich her, oder soll erst etwas passieren, sollen erst Fahrradfahrer ums Leben kommen?“

Die Verbindung zwischen Dramfeld und Obernjesa wird nicht nur wegen ihrer Funktion als Umleitung häufig von Lastwagen befahren. Die Straße ist so schmal, dass sich größere Lastwagen dort nur mit Mühe begegnen können. Wer Fahrradfahrer überholt, muss weit auf die Gegenfahrbahn ausholen – ungünstig auf der unübersichtlichen Straße.

Außerdem sei die Verbindung als Umleitungsstrecke bei Störungen auf der Autobahn komplett ungeeignet. Das habe sich zuletzt während der mehrtägigen Vollsperrung der A7 nach dem Gefahrgutunfall Mitte Dezember gezeigt: „Viele 1000 Autos und Lkw kamen nur in Schritttempo voran. Die Lärm- und Luftbelastung für die Anwohner war unerträglich.“

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