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Rosdorfer Bauausschuss befasst sich mit Freifunk

Rosdorfer Bauausschuss befasst sich mit Freifunk

Mit dem Projekt Freifunk und die Schaffung einer Krippengruppe in der Kindertagesstätte Sieboldshausen hat sich am Dienstag der Rosdorfer Bauausschuss befasst. Besonders die Möglichkeit, abgelegene Gemeindeteile mit drahtlosem Internet zu versorgen, stieß bei den Ausschussmitgliedern auf Interesse.

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Quelle: HAZ (Symbolbild)

Rosdorf. Eingeladen waren die Freifunk-Experten Johanna Feuerhake, Krischan Jodies und Frank Richardt, um ihr Projekt vorzustellen. und für Unterstützung warben. Um ein möglichst flächendeckendes, kostenloses W-Lan-Netz aufzubauen, erklärten die Organisatoren, sei auch die Gemeinde Rosdorf ein wichtiger Partner. Der große Vorteil des Freifunks liege in der Abdeckung mit mobilem Internet, so Richardt. Ein vollwertiger Ersatz für einen Heimanschluss könne das freie W-Lan-Netz jedoch nicht sein.

 
Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) zeigte sich besonders um die Haftung im Falle illegaler Aktivitäten im Netzwerk in Sorge. In diesem Punkt konnten die Experten beruhigen. Die Haftung liege nicht bei den Betreibern der einzelnen Internetzugänge. Die Gemeinde habe also keine Klagen zu befürchten. Schließlich wurde der Programmpunkt zustimmend zur Kenntnis genommen und zur weiteren Beratung in die Fraktionen und Gruppen verwiesen.

 
Die Einrichtung einer Krippengruppe in Sieboldshausen war aufgrund der hohen Umbaukosten von etwa 165000 Euro Gegenstand von Diskussionen. Dieter Fröchtenicht (SPD) verwies darauf, dass die Räume des evangelischen Kindergartens erst vor zehn Jahren saniert worden seien. Vor diesem Hintergrund seien die Kosten enorm. Bürgermeister Steinberg versicherte, dass von dieser vorläufig kalkulierten Summe dank der Förderung des Bundes höchstens 20000 Euro auf die Gemeinde zukämen. Einigkeit bestand darüber, dass die Einrichtung einer Krippe an diesem Standort nötig und richtig sei. Der Tagesordnungspunkt wurde schließlich einstimmig angenommen. Der Umfang der nötigen Umbauten solle jedoch noch einmal eingehend geprüft werden.

Von Finn Lieske

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