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Rosdorfer Bürgerstiftung ruft Bigband ins Leben

Probe in der Lernwerkstatt Rosdorfer Bürgerstiftung ruft Bigband ins Leben

„Big Band Bürgerstiftung“ oder eingängiger „Triple B“ ist der Name. Weil die Bürgerstiftung sie anfangs gefördert hat, ist sie bis heute als „B“ versteckt im Namen. Sie habe zu Beginn, vor drei Jahren, die Anschubfinanzierung übernommen, erklären die begeisterten Musiker.

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„Es macht einfach einen Riesenspaß“, sind sich die Hobby-Musiker in der Bigband „Triple B“ einig. Hier proben sie mit Hans-Joachim Speer (r.).

Quelle: Pförtner

Rosdorf. „Kriegen wir genug Leute zusammen?“, war anfangs die alles entscheidende Frage. Das erste dreiviertel Jahr sei schwer gewesen, sagt Trompeterin Carola Kupsch. Inzwischen hat die Gruppe rund 20 Leute, erfahrene Musiker und Anfänger, die sich schon ordentlich ins Zeug gelegt haben.

Unter der Leitung von Hans-Joachim Speer geben sie alle ihr Bestes. „Born to be wild“ hat er angesagt. „Das ist unser Motto“, sagt er und gibt den Takt vor. Am Ende ist er nicht ganz zufrieden. Die Lautstärke sei zu konstant gewesen. Speer wünscht sich etwas mehr Dynamik. Eine Phrase sollen die Saxophone wiederholen, erst allein, dann mit Klarinetten. „Man kann es erkennen“ untertreibt der Dirigent nach einem zweiten Durchlauf und scheint nicht ganz unzufrieden.

Wichtig ist allen, dass sie Freude haben. „Es macht einfach einen Riesenspaß“, sagt Heike Draing am Keyboard. „Wir freuen uns auch immer, wenn wir gleichzeitig am Schluss sind“, bekräftigt sie den Lernfortschritt. Kein Wunder, wo sie doch heute in der „Lernwerkstatt“ proben. Dick steht das an den Fenstern der Heinrich-Gruppe-Schule. Dorthin ziehen sie hin und wieder um, wenn  ihr Probenraum in der Gemeindeverwaltung gebraucht wird.

„Mamma Mia“ heißt das Medley, das jetzt an der Reihe  ist. Weil die Fehler sich häufen, kommt die Idee auf, jedes Falschspiel mit einer Kiste Bier zu verrechnen. Passen würde das zum nächsten Auftritt am Sonnabend, 27. September, auf der Kirmes. Als Vorgruppe der Hit Radio Show spielen sie um 20 Uhr im Festzelt. Auftrittsstress haben die Musiker bisher nicht. Nicht öfter als vier– bis fünfmal im Jahr sind sie bislang aufgetreten.

Einmal in der Woche, immer donnerstags, ist Probe um 16.45 Uhr – immer für eine der Instrumentengruppen, um 17.45 bis 19.30 Uhr dann für alle – die Saxophone, Klarinetten, Querflöten und Trompeten sowie Keyboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug. „Was eben fehlt, ist die Posaune“, beklagen die Musiker. Vielleicht finden sich ja noch Hobby-Posaunisten, die Lust haben, bei Triple B mitzuspielen. Infos erteilt Carola Kupsch unter Telefon 05 51 / 77 00 81. Gespielt wird leichter Rock, Pop und Jazz.

Von Ute Lawrenz

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