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Rosdorfer Gemeinderat votiert für Radweg

Dramfeld/Obernjesa Rosdorfer Gemeinderat votiert für Radweg

Die Gruppe von CDU und Grünen im Rosdorfer Gemeinderat fordert von der Verwaltung mehr Engagement für den Bau eines Radweges von Mariengarten über Dramfeld nach Niedernjesa. saniert werden. Angesichts der Gefährdung von Radfahrern auf der bislang radweglosen Landesstraße 564 sei dieser Lückenschluss für das bisherige Radwegenetz dringend notwendig, erläuterte Jörg Winder (CDU) den Gruppenantrag.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Dramfeld/Obernjesa. Es sei merkwürdig, mit welcher Akribie die SPD-geführte Verwaltung immer wieder darauf hinweise, dass der Radweg im Bereich des Straßenbauamtes Gandersheim ist die Strecke Obernjesa-Mariengarten nicht in die Prioritätenliste aufgenommen worden sei, statt auf den Bau zu drängen.

Zwar sei es richtig, dass der Dramfelder Radweg in der Prioritätenliste ziemlich weit hinten stehe, aber die Probleme der Radfahrer auf der engen Straße seien zu gravierend, um sich damit abzufinden. Besonders, wenn die Strecke als Umleitung für eine gesperrte Autobahn auch von vielen schweren Lastwagen genutzt werde, sei die Benutzung der L564 für Radfahrer „lebensgefährlich“, erklärten andere Ausschussmitglieder. Neu ist das Problem nicht: Schon im Februar 2010 habe sich der Gemeinderat für den Bau des Radwegs ausgesprochen.

Ohne sich Winters Kritik am behaupteten zögerlichen Verhalten der Gemeindeverwaltung direkt anzuschließen, sprachen sich auch die SPD-Ausschussmitglieder für den Antrag der Gruppe von CDU und Grünen aus. Demzufolge sei die Verwaltung aufzufordern, bei den zuständigen Behörden den Bau des Radweges „schnellstmöglich und mit großem Nachdruck“ zu fordern. Der entsprechende Beschluss des Gemeinderats fiel einstimmig.

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