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Rosdorfer Rat einig: A7-Umleitung soll aufgehoben werden

Als vorübergehende Lösung geplant Rosdorfer Rat einig: A7-Umleitung soll aufgehoben werden

Die Verbindung zwischen Dramfeld und Obernjesa soll als Autobahn-Umleitungsstrecke aufgehoben werden. Das haben CDU und Grüne im Rosdorfer Gemeinderat gefordert. Sämtliche Ratsmitglieder schlossen sich in der Sitzung am Montagabend dieser Forderung an.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolbild)

Dramfeld/Obernjesa. Das Hauptargument der Gruppe von CDU und Grünen: Als Umleitung für den Autobahnverkehr ist die Strecke nicht geeignet, weil sie zu schmal ist. Das habe sich insbesondere nach dem Gefahrgutunfall auf der A 7 am 19. Dezember gezeigt. Immer wieder hätten die Fahrer schwerer Lastwagen bei Gegenverkehr auf den Streifen neben der Fahrbahn ausweichen müssen, um aneinander vorbeizukommen. Die Zerstörungen des Straßenrandes seien heute noch erkennbar.

Die Strecke zwischen Dramfeld und Obernjesa mit dem Ziel Göttingen sei ohnehin nur vorübergehend eingerichtet worden, argumentierte CDU-Fraktionschef Jörg Winter in der Gemeinderatssitzung am Montag. Die eigentliche Umleitung mit der offiziellen Kennung U 99 führt von der A 38 durch Friedland auf der B 27 nach Göttingen. Weil diese Strecke über Friedland jetzt wieder voll befahrbar sei, könne die vorläufig eingerichtete Umleitung über Obernjesa jetzt ohne Schaden wieder aufgehoben werden.

Zwar seien so gut wie alle LKW-Fahrer mit Navigationsgeräten unterwegs und könnten die vorläufige Route auch ohne Umleitungs-Ausschilderung finden, aber, so Winter: „Eine Aufhebung hätte Signalwirkung.“ Gerhard Winter, ebenfalls CDU, ergänzte, vor allem Rosdorf selbst müsse Interesse an einer Aufhebung haben: Wenn die Obernjesaer Strecke als Umleitung genutzt werde, „wälzt sich der gesamte Verkehr durch Rosdorf. Kaum einer kommt auf die Idee, die Ortsumgehung zu benutzen.“ Die Folge der Erörterung im Gemeinderat: Zustimmung aller Parteien. hein

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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