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Rosdorfer Sicherungsverwahrte gründen Verein

Schutz der Grundrechte Rosdorfer Sicherungsverwahrte gründen Verein

Die in Rosdorf untergebrachten Sicherungsverwahrten haben einen Verein gegründet. Hauptziel: der Schutz ihrer Grundrechte.

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Neubau für die Unterbringung der Sicherungsverwahrten auf dem Gelände der JVA Rosdorf.

Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Rosdorf. Vereinssprecher Dieter Leipold erklärt, der „Verein niedersächsischer Sicherungsverwahrter zum Schutz der Grundrechte“ wolle darauf hinwirken, „dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts BVG und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) umgesetzt werden“.

Das BVG hatte unter anderem gefordert, die Sicherungsverwahrung müsse sich deutlich von der Strafhaft unterscheiden und auf ein Leben in Freiheit vorbereiten. Das, so der Verein, geschehe in Rosdorf nicht.

Leipold betont, Sicherungsverwahrte hätten „ihre in einem Rechtsstaat übliche tat- und schuldangemessene Strafe vollständig abgesessen“. Sie seien daher keine Häftlinge und dürften somit auch nicht wie solche behandelt werden.

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