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Rückgriff auf kulturelle „Schlüsselprojekte“

Zweite Innenstadtkonferenz Rückgriff auf kulturelle „Schlüsselprojekte“

„Göttingen. Stadt, die Wissen schafft“ – Göttingen ist gekennzeichnet durch die Universität und deren Einrichtungen. Geprägt durch das wissenschaftliche und kulturelle Erbe zahlreicher Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung werde das Innenstadtleben von Göttingen auch heute noch durch das universitäre und studentische Leben bestimmt, heißt es in einem Konzept zum Thema Kultur und Wissenschaft, das die Stadt Göttingen für die zweite Innenstadtkonferenz vorgelegt hat. Dabei würden die Studenten auch kulturelle Anreize setzen, heißt es darin weiter.

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Quelle: Mischke

Mit einer Überarbeitung des Innenstadtleitbildes 2010 (Tageblatt berichtete) soll der Bereich der Kultur und Wissenschaft nun gefestigt und weiter ausgebaut werden. Als Universitäts- und Wissenschaftsstadt ziehe Göttingen sowohl Wissenschaftler als auch Besucher auch aus außereuropäischen Ländern an. Das kulturelle Leben spiele dabei eine bedeutende Rolle: Neben Festivals beziehungsweise Veranstaltungsreihen seien an vielen Orten in der Stadt die Spuren der kulturellen Tradition zu sehen. Der Alte Botanische Garten oder der Planetenweg werden hier als Beispiele genannt. Diese im Konzept genannten Stärken sollen verfestigt und ausgebaut werden.

Das Konzept zeigt aber auch Schwächen. So gebe es im öffentlichen Raum kaum bildende Kunst oder moderne Kunst. „Mut zu Neuem“ und „ungewohnte Sichtweisen“ würden völlig fehlen. Außerdem würden die bereits bestehenden Angebote der Universität wegen „wenig attraktiven Öffnungszeiten“ kaum genutzt und als „unzulänglich“ wahrgenommen. Innerhalb der City seien wegen Konflikten mit den Anwohnern Open-Air-Veranstaltungen nur noch schwer zu realisieren.

Zur Behebung dieser Defizite soll unter anderem auf drei geplante „Schlüsselprojekte“ zurückgegriffen werden: Neben den Wissenshäusern, welche die Göttinger Stadt- und Wissenschaftsgeschichte darstellen sollen, sind auch ein Landesmuseum und ein Kunstquartier in Planung. Dadurch soll die Innenstadt als Ort des universitären Lebens und Arbeitens erhalten und weiter entwickelt werden, ebenso soll das Stadtbild dadurch sichtbar gemacht und das kulturelle Angebot ausgebaut werden.

Die Innenstadtkonferenz beginnt am Sonntag, 23. Januar, um 10 Uhr in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstraße 17. Eine Anmeldung dazu ist erforderlich. Mehr Infos unter: 05 51 / 4 00 25 58.

Von Constanze Wüstefeld

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