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"Schlafende Hunde" geweckt

Ruhestörungen durch Schützenverein "Schlafende Hunde" geweckt

Mit der öffentlichen Diskussion um Ruhestörungen durch die Schützen seien "schlafende Hunde" geweckt, sagte Ortsbürgermeister Alfred Rosenplänter (SPD). Weil sich bei ihm Beschwerden gehäuft hatten, hatte er selbst das Thema mit einer Anfrage in den Ortsrat getragen.

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Quelle: GT

Roringen. Es sei ihm schwer gefallen, den Antrag überhaupt zu stellen, sagte Rosenplänter am Donnerstag in der Ortsratssitzung. Außer mehreren Anrufen habe sich auch ein Bürger schriftlich bei ihm wegen Ruhestörung durch den Schießbetrieb gemeldet, hatte er zuvor seine Motivation geschildert. Und weil dieser im Ortsrat keine Anfrage an die Verwaltung stellen könne, habe er mit dem Bürger vereinbart, dass er als Ortsbürgermeister die Anfrage stelle, erläuterte Rosenplänter. Keineswegs gehe es ihm als Ortsbürgermeister um einen "Rachefeldzug" gegen den Schützenverein, machte er deutlich. 

 

Nach Angaben von Verwaltungssprecher Detlef Johannson sind die in der vom Schützenverein vorgelegten Betriebsbeschreibung die Schießzeiten wie folgt angegeben: freitags von 17 bis 20 Uhr, gelegentlich auch Mittwochabend und Sonntagvormittag, Großkaliber einmal im Monat eine Stunde ab 17 Uhr außer sonntags, zusätzlich vereinzelte Wettbewerbe freitags ab 17 Uhr angegeben. "Es gibt die Vorbehaltsauflage der Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz. Falls viele Beschwerden eingehen, muss wegen der Lärmwerte ein Gutachten her. Das weiß der Verein auch. Bislang konnte von einer solchen Maßnahme abgesehen werden. Das kann sich ändern", sagte Johannson.

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