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Rund 80 Pilz-Fälle im Juni

Göttinger Universitätsklinikum Rund 80 Pilz-Fälle im Juni

Mehr Pilz-Fälle als zuvor im Juni: Der bislang eher feuchte und warme Sommer lässt bereits die Pilze sprießen. Pilzzeit, das bedeutet oft auch vermehrt Vergiftungs-Fälle, die dem Giftinformationszentrum Nord (Giz) am Göttinger Universitätsklinikum gemeldet werden.

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Können auch Vergiftungen verursachen: Pilze.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Im Juni hatten wird rund 80 Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Pilzen“, sagt Andreas Schaper, der gemeinsam mit Martin Ebbecke das Zentrum leitet. „Unter den Fällen war auch ein schwerer Vergiftungsfall“, so Ebbecke. Bei diesem Fall handelte es sich um eine Vergiftung mit dem  gefährlichen Knollenblätterpilz - er ähnelt dem Champignon. Schlimmstenfalls kann der Verzehr des Knollenblätterpilzes zum Tod führen.

Seit 2009 sind im Juni nie mehr als 50 Pilzfälle eingegangen. Im vergangenen Jahr  wurden die meisten Fälle im September verzeichnet – damals waren es mehr als 200. Den Spitzenwert  überhaupt seit 2009 nimmt mit 270 Pilz-Fällen der September 2010 ein. Das GIZ ist für den norddeutschen Raum zuständig.

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