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Rund drei Jahre mehr für Kanalsanierung

Arbeiten in Holtensen haben begonnen Rund drei Jahre mehr für Kanalsanierung

Die Kanalsanierung in Holtensen läuft auf Hochtouren. Die geplante Aufteilung der Bauabschnitte und den Zeitrahmen hat die Stadtentwässerung umgestoßen – aufgrund der Erkenntnis, dass die Schäden am Kanalsystem so gravierend sind, „dass wir erneuern müssen, nicht reparieren“, berichtete Wolfram Eisener von der Stadtentwässerung dem Ortsrat Holtensen während dessen Sitzung am Dienstagabend.

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Erneuern statt reparieren: Kanalbauarbeiten in Holtensen Im Alten Dorfe.

Quelle: Pförtner

Holtensen. Um rund drei Jahre müsse der Zeitrahmen erweitert werden, „aber wir werden je nach Untersuchung der folgenden Abschnitte die Planung anpassen“, so Eisener.

Begonnen haben die Arbeiten am Schmutzwasserkanal in den Straßen Im Alten Dorfe und eines Teilbereichs Im Körbchen. Sie sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. 2013 soll es Im Körbchen und an der Lenglerner Straße weitergehen. Ursprünglich waren rund 300 000 Euro pro Jahr im städtischen Haushalt vorgesehen. Diese Summen wurden um jährlich 100 000 bis 150 000 Euro aufgestockt.

Ortsbürgermeisterin Carla Busch (SPD) appellierte an die Stadtentwässerung, gemäß einer alten Anregung des Ortsrates die Telekom mit ins Boot zu holen, „um DSL-Anschlüsse vorzubereiten, sollten zumindest Leerrohre gelegt werden.“ Einem entsprechenden Antrag stimmten die Fraktionen im Ortsrat geschlossen zu. Damit verbunden war ein weiterer Auftrag an Stadtentwässerung und Stadt Göttingen: Es möge geprüft werden, ob nicht im Zuge der Kanalsanierung an der Lenglerner Straße die Fahrbahn schmaler gestaltet werden könnte.

Einer Anregung aus dem Ortsteil sind die Planer der Stadtentwässerung bereits gefolgt, betonte Eisener. Um die Hochwasser-Problematik zu entschärfen, soll Regenwasser künftig statt direkt in den Feuerteichgraben in einen nach Osten verlaufenden Wasserlauf eingeleitet werden. Der soll in Absprache mit der Verkopplungsinteressentenschaft rund 60 Zentimeter tiefer und ein wenig breiter ausgebaggert werden. Vor diesem Hintergrund mahnten Bürger und Ortsrat erneut an, die an ein externes Unternehmen vergebene Pflege des Feuerteichgrabens künftig besser zu kontrollieren.

Über den Stand der Planung für die weitere Regenrückhaltung berichtete Bernd Knyrim vom städtischen Fachdienst für Straßen- und Wasserbau. Im städtischen Doppelhaushalt 2013/14 sei der Bau eines Regenrückhaltebeckens für 7500 Kubikmeter westlich der Ortschaft vorgesehen. In diesem Zusammenhang wies Ortsratsmitglied Mareike Mecke (CDU) auf Überschwemmungen auf den Feldern und auf dem Hundesportplatz hin, unter anderem verursacht durch fehlende Regenrückhaltung von der Autobahn 7.

„Der Feuerteichgraben kann nicht all das Wasser von der A 7 aufnehmen“, so die Ortsratsfrau. Die Stadt möge sich mit der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim absprechen.

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