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Rund ums Holz

Tag des offenen Denkmals Rund ums Holz

Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, widmet sich dem Naturstoff Holz. Zum ersten Mal steht damit ein Baumaterial im Mittelpunkt des Thementages.

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Die St. Cyriakus-Kirche in Duderstadt.

Quelle: Oliver Thiele

Bundesweit öffnen weit mehr als 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten sowie Gärten und Parks ihre Türen für alle Kulturbegeisterten. Mehr als die Hälfte aller Veranstaltungen widmet sich dem diesjährigen Motto „Holz“.

Bei allen Veranstaltungen haben die Besucher die seltene Gelegenheit, aus erster Hand vor Ort Informationen zur Geschichte der Denkmale, zu ihrem Erhalt und zu ihren Besonderheiten zu erfahren. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Koordinatorin der Aktion mit.

Hier eine Auswahl an Denkmalen und Veranstaltungen in der Region.

Die Alte Schule in Adelebsen.

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Adelebsen
Alte Schule (Kirchweg 8): Fachwerkgebäude, von 1844 bis 1957 als Schule genutzt. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Führungen um 12 und 15 Uhr. Sonderausstellung „Adelebsen in der Zeit bis 1960“, Herbstmarkt.
Mosthaus und Burg (Schloss): Spätmittelalterlicher Burgfried als Wohn- und Verteidigungsturm gebaut. Schlossgebäude aus der Renaissance und Barockzeit. Vortrag um 11 und 15 Uhr. Ab 11 Uhr Frühschoppen mit Musik.
St.-Martini-Kirche (Kirchweg): Aus dem 13. Jahrhundert, mit Kanzel von 1652 und Altar von 1700. 11 bis 17 Uhr. Führungen nach Bedarf.  

Barterode
Heimatstube (Göttinger Straße 17): Bäuerlicher Resthof. Ausstellung zu bäuerlichem Leben und Kleinhandwerk, Luftballonwettbewerb, Hüpfburg. Vorträge zum Motto. 10 bis 18 Uhr. Führungen nach Bedarf.

Deiderode
Kirche (Brunnenbreite): Im Inneren erhaltene Reste der mittelalterlichen Ausmalung, prächtiges Portal an der südlichen Längsseite. 10 bis 17 Uhr.

Duderstadt
Rathaus (Marktstraße 66): Fachwerkhaus von 1302/1303, verschiedene Stilepochen des 14. bis 18. Jahrhunderts, bauliche Sanierung 2002 bis 2008. Von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen um 11 und 14 Uhr (begrenzte Teilnehmerzahl). Anmeldung bei der städtischen Gästeinfo (im Rathaus), Telefon 0 55 27 / 84 12 00.
Westerturmensemble (Auf der Spiegelbrücke 18 und 19): 1424 Zerstörung des Vorgängerbaus, sofort Turmwiederaufbau. Einzig erhaltenes Stadttor der Befestigungsanlage. 2010/11 benachbarte Stadtmauerüberbauung saniert und in das neue Ausstellungkonzept integriert. Geöffnet von 10 bis 16 Uhr.
Heimatmuseum (Bei der Oberkirche 3): Barocker Fachwerkbau, 1767 errichtet, ehemalige Knabenschule, heute Heimatmuseum. Von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Führung um 14 Uhr, Mitmachaktion zum Werkstoff Holz um 15 Uhr.
Katholische Filialkirche Sankt Georg (Esplingerode,  Esplingeröder Straße 3): 1913/14 im neugotischen Stil erbaut und kurz vor dem I. Weltkrieg geweiht. Geöffnet von 14 bis 17 Uhr. Führungen um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr.
St.-Cyriakus-Kirche (Bei der Oberkirche): Der Eichsfelder Dom beherbergt eine barocke Orgel, erbaut 1733 bis 1735, ein Meisterwerk von Johan Creutzburg, die in denkmalpflegerischer, künstlerischer und kirchenmusikalischer Hinsicht von herausragender Bedeutung ist. Orgel-Führungen von 11.30 bis 13 Uhr.
Stadtdenkmal (innerhalb der Wallanlage in der Altstadt): Ganztags, Führungen um 11 und 14 Uhr, Treffpunkt Gästeinfo im Rathaus.

Elkershausen
Backhaus (Zum Eichwald 1): Wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 10 bis 17 Uhr, Backvorführungen und Backwarenverkauf.

Friedland
Rittergut Besenhausen: Land- und forstwirtschaftlicher Gutsbetrieb, seit 700 Jahren im Familienbesitz. Barocke Hofanlage in Fachwerk, Torhaus, Herrenhaus von 1690, Park, Mühlengebäude von 1740 mit Wasserturbine. Sanierte ehemalige Zuckerfabrik von 1835, heute Sitz der Handweberei Rosenwinkel und Hofcafé. Von 11 bis 17 Uhr Führungen nach Bedarf
Rittergut Klein Schneen (Thiestraße 18): seit über 700 Jahren in Familienbesitz. Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb, Sammlung historisch-landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte, Museum zur Geschichte der Getreideernte. 10.30 bis 18 Uhr. Führungen nach Bedarf.

Göttingen
Alte Posthalterei (Jüdenstraße 39 / Ritterplan 7/8): Barockes Fachwerkhaus um 1712 errichtet. 2008 bis 2012 saniert und restauriert. Das Städtische Museum ist wieder geöffnet und zeigt archäologische Funde, Geschichtsfenster der ehemaligen Wandmalerei und Wandtexte. 11 bis 17 Uhr. Führung für Kinder um 11 Uhr, Führung um 14 Uhr.
St.-Johannis-Kirche (Johanniskirchhof 2): Markt- und Ratskirche aus dem 12. Jahrhundert mit romanischem Portal im nördlichen Seitenschiff. Geöffnet von 10 bis 17 Uhr, Gottesdienst 10 Uhr, Führung zum Dachstuhl (nur in flachen Schuhen möglich) um 12 Uhr, 11 Uhr Kirchenkaffee.
Pfalz Grona (Auf dem Hagen 23): Ottonische Pfalz mittleren Ranges mit 18 bezeugten Königs- und Kaiseraufenthalten zwischen 941 und 1025. Heinrich II. starb hier 1024. Führungen 11 und 16 Uhr. Im Anschluss jeweils Besteigung des 25 Meter hohen Kirchturms möglich.

Hann. Münden
Fachwerk-Lagerhaus Meurer-Scheune (Marktstraße 11): Eines der letzten fast vollständig im Originalzustand erhaltenen Fachwerk-Lagergebäude. Erbaut 1640. 11 bis 17 Uhr (sonst nicht geöffnet).
Logenhaus (Bremer Schlagd 16): 1729 auf einer Stadtmauerbastion erbaut, zunächst als Gaststätte genutzt. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr.
Rotunde (Kasseler Straße): Als neue Befestigungsanlage zwischen 1500 und 1546 dem alten Oberen Tor vorgelagert gebaut. 11 bis 17 Uhr. Führungen nach Bedarf.
St.-Blasius-Kirche (Kirchplatz): Ab 1263 Umbau der romanischen Basilika zur gotischen Hallenkirche, 1502 dreischiffige Hallenkirche fertiggestellt. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Führungen auf Anfrage.
Tillyschanze (Stadtwald westlich der Altstadt): romantischer Aussichtsturm mit Blick auf die Altstadt, erbaut 1881 bis 1885. Von 11 Uhr bis zur Dämmerung geöffnet. Turmrundgänge und Brückenfest.
Wohn- und Geschäftshaus (Burgstraße 4): Dreigeschossiges Renaissance-Fachwerkhaus. Erbaut 1564, mit durchgehenden Ständern über Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. 11 bis 17 Uhr
Villa Fischer (Schlesierplatz 16, Bahnhofsviertel): 1913/14 erbaute Villa im Stil des Neuklassizismus. 2012 wurde der repräsentative Eingangshallenbereich in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut. Von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Rathaus – Dachstuhl (Lotzestraße): 1603 bis 1618 im Stil der Weserrenaissance erbaut. Führungen um 15 und 17 Uhr. Treffpunkt am Rathaus-Eingang.
Welfenschloss – Dachstuhl (Schlossplatz 1): Residenzschloss der welfischen Herzöge. Nach Brand 1560 teilweise zerstörtes Schloss 1561 im Baustil der Weserrenaissance wieder aufgebaut. Führungen um 14 und 16 Uhr, Treffpunkt Haupteingang / Schlossplatz.

Nörten-Hardenberg
Marienkirche (Marienstein): Romanische Krypta, 1978 restauriert. Im 18. Jahrhundert durch Barockkirche überbaut, hölzerner Kanzelaltar, Barockorgel. Von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Führungen um 14.30 und 15.30 Uhr, kleine Barockmusik um 16.30 Uhr.
Heimatmuseum (Langestraße 38): Dauerausstellung sowie Sonderausstellung „Streichhölzer“. 10 bis 18 Uhr.
Fachwerklehrpfadführungen (Treffpunkt am Rathaus Nörten, Burgstraße 2): 1,5-stündige Führungen um 11.30 Uhr und 15 Uhr.

Rosdorf
Klosterkirche (Klostergut Mariengarten): 9 bis 16 Uhr.
Uslar-Volpriehausen
Kali-Bergbaumuseum (Volpriehausen, Wahlbergstraße 1): In dem Fachwerkhaus befand sich von 1869 bis 1906 die Dorfschule. Gebäude renoviert, seit 1985 Museum. Führungen von 14 bis 17 Uhr.

Witzenhausen
Jugendburg Ludwigstein: Präsentation von Holzkunstwerken, die Ernst Sander mit Kettensäge gefertigt hat, von 14 bis 17 Uhr. Burgführungen um 14 und 15 Uhr. Vortrag zur Bauweise von Strohballenhäusern um 15 und 16 Uhr.
Schloss Berlepsch: Präsentation der restaurierten Schlosskapelle. Vorstellung militärischer Epochen von den Römern bis zu Veteranen aus Afghanistan mit authentischen Darstellern. Greifvogelschauen, Schlossführungen mit Museumsbesichtigung, Berlepscher Maislabyrinth. Von 11 Uhr bis zum Abend geöffnet.

Eichenberg
Eichenberg (Bahnhof): Am Fahrtag der Eichenberger Waldbahn sind die historischen Diesellokomotiven auf Feldbahngleisen unterwegs. Von 10 bis 18 Uhr pendelt der kleine Personenzug auf der rund ein Kilometer langen Strecke. Der Weg zum Gelände ist ab Ortsmitte Niedergandern (Minikreisel) und ab Ampelkreuzung Hohengandern ausgeschildert.

Landkreis Northeim
Industriedenkmal Alte Saline (Salzderhelden bei Einbeck, am westlichen Ortseingang): 1963 stillgelegte Saline von 1757. Vorhanden sind noch der Bohrturm II mit alter Technik (restauriert und betriebsfähig) sowie der Solebehälter von 1882. Geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Führungen nach Bedarf.
Gelände des ehemaligen römisch-germanischen Schlacht­felds bei Kalefeld-Oldenrode: Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse. Ein Blick in die archäologischen Ausgrabungsflächen ist möglich. Rahmenprogramm mit Schwerpunkt Ernährung sowie Waffentechnik und -herstellung. Parkmöglichkeiten auf der Wiese am Waldrand an der Bundes­straße 248 (Hinweisschilder beachten). Führungen halbstündlich und nach Bedarf (festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich). Treffpunkt ist beim roten Bus am Waldrand. Kein barrierefreier Zugang.

tag-des-offenen-denkmals.de.

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