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„Runder Tisch Zieten“ will Integration unterstützen

Ansprechbar für alle „Runder Tisch Zieten“ will Integration unterstützen

Gefunden haben sie sich über die Internet-Plattform „Göttingen hilft“. 21 Frauen und Männer, überwiegend Anwohner der Zietenterrassen, setzen sich für die Integration künftiger Bewohner der geplanten Flüchtlingsunterkunft an der Hannah-Vogt-Straße ein.

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Engagierte Frauen: Langenbach, Jürgenliemk, Pfeil und Schmidt-Möbus gehören dem Runden Tisch Zieten an.

Quelle: Klocke

Göttingen. Die Mitglieder des „Runden Tisches Zieten“ wollen daran mitarbeiten, dass sich die alten und neuen Bewohner des Quartiers wohlfühlen. Zur Erreichung ihres Ziels sehen sich die Ehrenamtlichen in bester Gesellschaft: Ortsrat, Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten und die Stadtverwaltung zögen an einem Strang, meint Anwohnerin Katja Langenbach – und auch viele der auf den Zietenterrassen lebenden Göttinger.

„Die stille Mehrheit steht dem Bau der Unterkunft nicht kritisch gegenüber“, sagt Regine Pfeil, Sprecherin des Runden Tisches. Diese Initiativen und viele andere Angebote, die Flüchtlinge in der Stadt Göttingen nutzen können, will der Runde Tisch vernetzen und eigene Projekte auf die Beine stellen wie die Vermittlung medizinischer Betreuung, einen Begleitdienst für Behördengänge oder Nachbarschaftsfeste.

Bei all dem erhoffen sie sich die Unterstützung weiterer Anwohner und der Neuankömmlinge selbst, „wer weiß denn, welche Fähigkeiten die Flüchtlinge mitbringen?“, fragt Jacqueline Jürgenliemk. Friederike Schmidt-Möbus glaubt, dass sich die Unterkunft als Bereicherung für die Zietenterrassen erweisen könnten. So sei der Betreiber laut Ausschreibung verpflichtet, ein Café einzurichten, „und so etwas vermissen wir bis jetzt“. 

Wenn die Flüchtlingsunterkunft von September an belegt wird, wollen die Mitglieder des Runden Tisches den Bewohnern und den bereits auf den Zietenterrassen lebenden Menschen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. „Wir pflegen keine Sozialromantik“, betont Schmidt-Möbus. „Es wird auch Probleme geben“, ergänzt Pfeil, „uns ist aber wichtig, dass die Anwohnerschaft sich nicht spaltet.“ Die Mitglieder des Runden Tisches hofften auch auf eine gute Kooperation mit der Bürgerinititiative Zukunft Zietenterrassen. Pfeil: „Wir wollen keine Anti-Bewegung aufmachen.“

Weitere Infos per Mail unter rundertischzieten@jimdo.com

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