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Rundgang auf den Spuren der Pfalz Grona

Tag des offenen Denkmals Rundgang auf den Spuren der Pfalz Grona

Viel übrig geblieben ist nicht von der „Pfalz Grona“ , in der im 9. und 10. Jahrhundert deutsche Kaiser wie Heinrich I. Station machten. Auf die Spuren der Pfalz machten sich Besucher gestern anlässlich des Tags des offenen Denkmals. Die Burg Grona war eines von vielen Angeboten in der Region.

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Heiko Oertel (l.) führt über das Gelände der Pfalz: An der Führung nehmen 25 Besucher teil.

Quelle: Heller

Göttingen . Rund 25 Gäste trafen sich zur 11-Uhr-Führung an der Friedenskirche, die heute auf dem Hagenberg steht.

Heiko Oertel von der Kirchengemeinde führte die Besucher über das Gelände, wo einst die hohen Herren residierten. Ausgrabungen in den 50er und 60er Jahren, so Oertel, hätten wichtige Informationen über die Burganlage ans Licht gebracht. „Die ersten Ausgrabungen gab es aber schon unter Bürgermeister Merkel“, steuerte Peter Nietzold bei, der die Tour begleitete.

Von der Kirche ging es bei schönstem Spätsommerwetter durch den Wald zum Gedenkstein. Dort, wo der Hagenberg in Richtung Leine steil abfällt, stand damals das  Pfalzgebäude. Heute erinnern ein großer Gedenkstein und eingelassene Infotafeln an den geschichtsträchtigen Ort.
Schon im 11. Jahrhundert verlor die Pfalz an Bedeutung.

Die Gebäude, die in den Kämpfen zwischen Heinrich dem Löwen und der Reichsgewalt zerstört wurden, wurde zu Anfang des 13. Jahrhunderts von Grone als Burg wieder aufgebaut, aber 1294 von den Bürgern der Stadt Göttingen zerstört. 1371/72 fiel sie an die Stadt Göttingen. Der Ort Grone blieb selbständig.

Der Tag des offenen Denkmals startete in diesem Jahr mit eine Rekordbeteiligung von bundesweit 8000 Besichtigungsstätten. Im vergangenen Jahr wurden dazu bundesweit rund 4,5 Millionen Besucher gezählt.

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