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SPD/FWG will Verbesserungen am Nörtener Bahnhof

Barrierefreiheit SPD/FWG will Verbesserungen am Nörtener Bahnhof

Barrierefreiheit am Nörtener Bahnhof wünscht sich die Ratsgruppe SPD/FWG. Der stark frequentierte Bahnhof stehe in Sachen Barrierefreiheit und Immissionsschutz weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, schreibt der Sprecher der Gruppe, Werner Vollmer (SPD).

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Nörten-Hardenberg. Über Verbesserungen soll die Gemeindebürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) mit der Landesverkehrsbehörde, der Deutschen Bahn und weiteren Trägern im öffentlichen Nahverkehr verhandeln. Diesen Antrag hat die Gruppe außerhalb der Tagesordnung in die jüngste Ratssitzung eingebracht.

 

In einer Präsentation bemängeln die Kommunalpolitiker, dass Gleis 2 in Richtung Göttingen nur über eine Unterführung mit Treppen zu erreichen ist. Für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen seien die Treppen ein Hindernis. Die Gemeinderatsgruppe schlägt deshalb vor, einen Aufzugsturm an der Bahnbrücke zu errichten. Auch für Menschen mit Handicap sei Gleis 2 dann ohne Probleme erreichbar.

 
Als zweiten Kritikpunkt führt die Gruppe an, dass die Parkplätze am Bahnhof zu knapp bemessen seien. Der Hol- und Bringverkehr sorge oft für gefährliche Situationen. Zusätzlicher Parkraum könnte auf dem gepflasterten Streifen nördlich des Omnibusbahnhofs und auf einem Teil der Bahnanlagen entstehen. Auch der Grünstreifen westlich der Zufahrt könnte zur Parkfläche werden. Gefährdungen durch den Bahnverkehr könnten mit einer Leitplanke ausgeschlossen werden.
Auch der Schallschutz sei nicht ausreichend und teilweise nicht sachgerecht ausgelegt, monieren SPD- und FWG-Vertreter. Die Schallschutzwände gehörten näher an die Gleise und müssten höher ausgelegt werden. Eine öffentliche Toilettenanlage fehle. Die Politiker bemängeln außerdem den Pflegezustand im Bahnhofsumfeld. 

 
Dass Veränderungen am Bahnhof nicht ganz einfach sind, machte Nörtens Bürgermeisterin Klinkert-Kittel deutlich. Schon seit anderthalb Jahren stoße sie in den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn an Grenzen. Anneli Rodemann-Sommer (CDU) wies auf die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts hin. Dort können betroffene Bürger auf störenden Eisenbahnlärm aufmerksam machen.

Von Ute Lawrenz

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