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SPD-Mann Ludolph bleibt Ortsbürgermeister

Ortsrat Weende: Konstituierende Sitzung SPD-Mann Ludolph bleibt Ortsbürgermeister

Hans-Albert Ludolph bleibt Ortsbürgermeister in Weende. SPD und Grüne haben den Sozialdemokraten auf der konstituierenden Sitzung des 13-köpfigen Ortsrates am Donnerstag mit acht Stimmen gewählt. CDU, Piraten und FDP verweigerten Ludolph die Stimme.

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Hans-Albert Ludolph bleibt Ortsbürgermeister.

Quelle: R.

Weende. Zu Ludolphs erster Stellvertreterin hat der Ortsrat Jutta Abramowski gewählt. In schriftlicher Wahl setzte sie sich mit acht Stimmen gegen den CDU-Mann Hans Otto Arnold durch. Arnold wurde anschließend zwar zweiter stellvertretender Ortsbürgermeister, brauchte dafür aber zwei Wahlgänge. Nachdem Arnold in der von Ellen Fischer-Kallmann (SPD) beantragten geheimen Wahl im ersten Wahlgang mit nur sechs Stimmen die absolute Mehrheit von sieben Stimmen verfehlte, kam er im zweiten Wahlgang auf neun Stimmen.

"Man kann auch gut ohne die Stimmen von CDU, FDP und Piraten leben", kommentierte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Weende, Horst Reinert, die Wahl Ludolphs nur durch Stimmen von SPD und Grünen. Vorangegangen war der ersten Sitzung ein Beschluss des SPD-Ortsvereins, Arnold als Stellvertreter zu verhindern.

In einem Appell an die Ortsratsmitglieder vermutet Eckhard Berger (CDU) als Grund für Arnolds Ablehnung, dass Arnold "manchen Funktionären" zu präsent gewesen sei, etwa bei der Organisation der 1050-Jahr-Feier. "Es ist ja schon häufiger vorgekommen, dass ein Amtsträger wegen Nichtstun abgewählt worden ist, neu in Weende soll es nun offensichtlich sein, dass einer wegen zu viel Aktivitäten für die Ortschaft allzu lästig geworden ist", schreibt Berger.

Ludolph betonte am Donnerstag, dass sich der gesamte Ortsrat in der Vergangenheit stets für Weende eingesetzt habe. "Statt künftig gegeneinander zu arbeiten, sollten wir füreinander etwas erreichen."

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