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SPD Rosdorf gegen Reaktivierung des Bahnhofs

Kein Prestigeprojekt finanzieren SPD Rosdorf gegen Reaktivierung des Bahnhofs

Die SPD Rosdorf ist gegen eine Reaktivierung des alten Bahnhofs in Rosdorf. Das Land Niedersachsen solle die erforderlichen drei bis vier Millionen Euro „besser in eine langfristige Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs“ (ÖPNV) stecken.

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Die SPD Rosdorf ist gegen eine Reaktivierung des alten Bahnhofs in Rosdorf.

Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Das erklärt der Rosdorfer Ratsherr Christoph Sachse in einer Pressemitteilung. Für ihn stellt der Bahnhofs-Plan lediglich ein „Prestigeprojekt“ und eine „Millioneninvestition am Bedarf vorbei“ dar.

Die SPD, so Sachse, stehe der Einrichtung eines Bahnhaltepunktes Rosdorf skeptisch gegenüber, weil „für die meisten Rosdorfer der Bahnhof viel zu weit vom Wohnort entfernt“ liege und dessen Nutzung „nicht attraktiv wäre“. Sachse: „Dieser erhebliche Einsatz von Steuergeldern dürfte am Bedarf der Einwohnerinnen vollkommen vorbeigehen.“ Die erforderlichen Steuermittel sollten besser für eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots im gesamten Gemeindegebiet eingesetzt werden. Man könne mit der Investitionssumme immerhin 40 Jahre lang den ÖPNV in Rosdorf mit jährlich 100 000 Euro bezuschussen.

Die Gruppe SPD und Linke hat deshalb für die nächste Ratssitzung einen Antrag gestellt. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, beim Land Niedersachsen die „Umwidmung der für den Bahnhaltepunkt Rosdorf vorgesehenen Mittel für eine langfristige Verbesserung des ÖPNV-Angebots in der Gemeinde zu erwirken“. Gleichzeitig  solle die Verwaltung das Land auffordern, die Möglichkeiten eines Wiedereröffneten Bahnhaltepunktes Obernjesa darzulegen.

Denn hierin sehe die Gruppe „effektiven Nutzen für die Einwohner“, wenn zugleich ein getackteter Zubringerdienst mit Bussen und ein „wartezeitminimiertes Umsteigen“ organisert würde. Dazu schlägt die Rosdorfer SPD/Linke-Gruppe auch eine interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Friedland und Gleichen vor.

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