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SPD-Unterbezirk Göttingen spricht sich für Fusion mit Osterode aus

Zusammenschluss SPD-Unterbezirk Göttingen spricht sich für Fusion mit Osterode aus

„Wir brauchen ein klares Votum“, sagte Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann zu Beginn des Parteitags des SPD-Unterbezirks Göttingen. Die Fusion der Kreise Göttingen und Osterode steht 2016 an. Um für die Fusion gerüstet zu sein, beschloss der SPD-Unterbezirk Göttingen nun, dass sie sich ebenfalls geschlossen für die Fusion der Unterbezirke Göttingen und Osterode aussprechen.

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Wirbt für die Fusion der SPD-Bezirke: Thomas Oppermann.

Quelle: IS

Obernfeld. „Eine politische Arbeit im Landkreis, die durch zwei Unterbezirke, zwei Parteitage und zwei Vorstände bestimmt wird, ist ohne jeden Zweifel politisch untragbar“, heißt es in der Beschlussvorlage. „Wenn es einen Kreistag gibt, sollte es auch einen gemeinsamen Unterbezirk geben“, warb Oppermann für den Zusammenschluss. Osterode habe zwar noch keinen Beschluss dazu gefasst, der werde aber in absehbarer Zeit folgen, so der Spitzenpolitiker.

„Das ist mein Thema“ sagte Landrat Bernhard Reuter zum Stand der Fusion. Im Wege der praktischen Durchführung der Fusion sehe er noch erhebliche Anstrengungen auf seine Partei zukommen, sei jedoch zuversichtlich. Es müsse unter anderem ermittelt werden, wie aus zwei Verwaltungen eine Kreisverwaltung gemacht werden kann, die Erwachsenenbildung solle aus einer Hand erfolgen und die Wirtschaftsförderung solle aus einem Guss sein.

Der einstimmig getroffene Beschluss enthält zudem die Maßgabe, das der neue Unterbezirk dem SPD-Bezirk Hannover angehören soll. Damit verliere Braunschweig den Unterbezirk Osterode und damit 988 Mitglieder in ihrem Gebiet. Hannover und Braunschweig wurden aufgefordert dem ausdrücklichen Wunsch der Unterbezirke Rechnung zu tragen und den Fusionsprozess und die Neuabgrenzung vollumfänglich zu unterstützen.

Von Kay Weseloh

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