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SPD fordert Sozialpädagogen an allen Schulen in Göttingen

Land soll Zusatzkräfte bezahlen auch an Grundschulen und Gymnasien bezahlen SPD fordert Sozialpädagogen an allen Schulen in Göttingen

Göttingen. In allen Schulen aller Schulformen sollten Sozialpädagogen eingesetzt werden – bezahlt vom Land Niedersachsen. Das fordert die Göttinger SPD. Einstimmig habe die Delegierten der Ortsvereine am Donnerstagabend einem entsprechenden Antrag zugestimmt.

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(Symbolbild)

Quelle: dpa

„Wir müssen vor allem die stützen, die sonst kaum eine Chance haben“, erklärte der Schulleiter und Genosse Tom Wedrins zu dem Antrag, den er gemeinsam mit Renate Krenz formuliert hatte.

Danach wird die niedersächsische Landesregierung aufgefordert, die sozialpädagogische Arbeit an allgemeinbildenden Schulen über ein neues Programm zu stärken und allen Schulen Sozialpädagogen zur Verfügung zu stellen. Die SPD-Ratsfraktion und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) sollen sich dafür einsetzen.

Bisher gebe es bereits Sozialarbeiter an den meisten Gesamtschulen und Hauptschulen, so Wedrins – als Bedienstete des Landes. Andere Schulformen gingen leer aus, wenn sie nicht aus dem eigenen Budget Sozialarbeiter bezahlen.

Diese Ungleichverteilung habe sich „historisch durch die Entwicklung der Gesamt- und Hauptschulen“ ergeben. Mittlerweile aber gebe es an allen Schulen die gleiche Heterogenität der Schülerschaft mit vielfältigen Problemen.

Heißt: Auch an Gymnasien und Grundschulen gibt es Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen oder mit Problemen, die die Lehrer kaum noch auffangen und lösen können. Schulsozialpädagogen könnten ihnen die nötige Unterstützung bieten, und damit die Chance für einen hohen Bildungsaufstieg.

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