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SPD für Golfplatz in Geismar offen

Delegierte knüpfen ihr OK an Bedingungen SPD für Golfplatz in Geismar offen

Eine „Neiddiskussion“ von Weender Freibad-Freunden gegen Golfspieler in Geismar wollen die Göttinger Sozialdemokraten ebenso wenig akzeptieren wie ein „Denkverbot“ für offene Sportangebote. Unter der Prämisse „Planung muss erlaubt sein“ haben sich die Delegierten der Ortsvereine im SPD-Stadtverband am Montag mit großer Mehrheit für einen öffentlichen Golfplatz bei Geismar ausgesprochen. Das knüpfen sie allerdings an mehrere Bedingungen.

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Quelle: AFP (Symbolbild)

Geismar/Göttingen. Und sie fordern eine “offene und freie Diskussion über Möglichkeiten einer positiven Stadtentwicklung“, erklärte der Stadtverbandsvorsitzende Christoph Lehmann.

 
Auch wenn Delegierte Zweifel äußerten, ob sich die SPD für einen „Elitesport“ einsetzen sollte, sieht die Mehrheit der SPD-Mitglieder das anders. Golf habe sich längst vom Image eines Sports der Reichen befreit. Auch deshalb ist ihre erste Bedingung, dass eine Golfanlage in Göttingen wirklich für alle offen sein müsse. Zudem müssten strenge ökologische Standards eingehalten und eine Querung für Nicht-Golfer sichergestellt werden. Und der Platz müsse ohne Geld der Stadt oder ihrer Sportgesellschaft finanziert werden. Vor allem aber fordert die SPD eine offene und faire Diskussion: darüber, ob ein Golfplatz der städtischen Entwicklung, auch als Uni-Stadt, diene und sich mit dem bereits beschlossenen Sportkonzept decke. Im aktuellen Stadium über einen geänderten Flächennutzungsplan als Rahmen für die Verwaltung dürfe es keine Denkverbote geben, sagte Lehmann auch in Richtung der bereits aktiven Kritiker. Das sei noch lange keine Entscheidung, ob tatsächlich ein Golfplatz gebaut werde. Und es gebe schon gar keinen Grund, an städtische Zusagen zum Weender Freibad zu zweifeln.

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