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SPD und Grüne fordern Inklusionsfachgruppe für Göttingen

Experten SPD und Grüne fordern Inklusionsfachgruppe für Göttingen

„Menschen mit Behinderungen werden am Inklusionsprozess in Göttingen nicht ausreichend beteiligt.“ Das sagen die behindertenpolitischen Sprecherinnen der Grünen und der SPD im Rat der Stadt, Sabine Morgenroth und Elvan Tekindor-Freyjer.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Gemeinsam fordern sie ein neues Fachgremium, in dem Bürger mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen vertreten sind. Als eigenständige Arbeitsgruppe könne dieses Gremium dann den gemeinsamen Inklusionprozess von Stadt und Landkreis Göttingen begleiten. „Wir brauchen den fachlichen Rat von Experten in eigener Sache“, sagen die Sprecherinnen.

Vor einem halben Jahr haben der Göttinger Stadtrat und der Kreistag eine „interkommunale Steuerungsgruppe“ eingerichtet. Sie besteht aus mehreren Arbeitsgruppen. Diese prüfen in verschiedenen Bereichen, ob Menschen mit Behinderungen problemlos an allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können –  vom Besuch allgemeinbildender Schulen bis zur Arbeitswelt. Und sie erarbeiten Lösungsvorschläge, um Barrieren abzubauen.

Während ihrer Arbeit habe sich gezeigt, dass Betroffene dabei nicht ausreichend zu Wort kämen, so SPD und Grüne. Die bisherige Mitarbeit der Behindertenbeiräte sei sinnvoll, reiche aber in der Praxis nicht aus. Die Lücke schließen könne ein Gremium, das direkt in den Steuerungsprozess zur Inklusion eingreift.

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