Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
SPD will Möbelhaus

Finke-Ansiedlung SPD will Möbelhaus

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen hat sich vorsichtig für eine Ansiedlung des Möbelfilialisten Finke ausgesprochen.

„Unter bestimmten Voraussetzungen können wir uns eine Ansiedlung auf dem ursprünglich für Ikea angedachten Areal an der Autobahn vorstellen. Die Stadt muss allerdings schauen, dass die Ansiedlung vertraglich für den Einzel- und Fachhandel in der Stadt geschieht“, sagt Fraktionschef Frank-Peter Arndt. Dies will die SPD mit Gutachten gewährleistet wissen. Die SPD würde sich für eine Ansiedlung aussprechen, weil sie den Wettbewerb nicht behindern wollte, so Arndt. „Wir möchten die Stadt voranbringen und setzen auf Fortschritt. Es gibt aber auch Risiken, aber Konkurrenz fördert das Geschäft und ein neuer Möbelmarkt zieht auch neue Kauflustige aus dem weiteren Umfeld nach Göttingen“, führt Arndt aus. „Wir hoffen sehr, dass die Mehrheit im Rat der Stadt das Thema ebenso positiv sieht und die Entwicklung nicht verschläft.“

Anfang März war bekannt geworden, dass Finke Interesse an den 100 000 Quadratmetern Fläche zwischen Hermann-Kolbe-Straße und Autobahn hat. Dort wolle das Familienunternehmen 46 000 Quadratmeter Verkaufsfläche – verteilt auf drei Häuser, darunter ein Finke-Möbelmarkt mit 30 000 Quadratmetern und ein Wohndiscounter „Preis-Rebell“ – schaffen. Erste Gespräche zwischen Stadt und Finke hat es inzwischen gegeben, wie der Sprecher der Finke-Geschäftsführung, Rudolf Christa, bestätigt.

Finke beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1500 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro. Finke-Filialen gibt es in Oberhausen, Münster, Paderborn, Kassel, Erfurt und Jena.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 16. bis 22. September 2017