Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
SPD zu IWF: „Abwarten“

Nonnenstieg SPD zu IWF: „Abwarten“

Als „zu dicht und zu massiv“ wertet die SPD-Ratsfraktion die Entwürfe für eine künftige Bebauung des ehemaligen IWF-Geländes im Nonnenstieg. Der Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbes werde den städtischen Vorgaben nicht gerecht.

Voriger Artikel
Genervte Kunden bei der Post: Lange Schlange nur „subjektives Empfinden“
Nächster Artikel
Organskandal: Frau des Göttinger Chirurgs verliert Doktortitel

Warten auf den Abriss: das Gebäude des ehemaligen Institutes für den wissenschaftlichen Film (IWF) im Nonnenstieg.

Quelle: Archiv

Göttingen. So fehlten in Göttingen Wohnungen, und das IWF-Areal biete idealen Platz für eine mehrgeschossige Wohnbebauung, erklärt der Fraktionsvorsitzende Frank-Peter Arndt. Benötigt würde vor allem „Mietwohnraum in unterschiedlichen Preissegmenten“.

Die von dem österreichischen Architektenbüro Dietrich / Untertrifaller vorgeschlagene verdichtete Bebauung komme eher dem Interesse des Verkäufers als einer städtebaulichen Entwicklung entgegen, sagt Arndt. Der Entwurf habe aber auch nicht anders ausfallen können, da der von einem Investor durchgeführte Wettbewerb den „deutlich überhöhten Grundstücksverkaufspreis des Verkäufers und den Erhalt der Kleingartenanlage“ berücksichtigen musste.

Investor ist die neugegründete ERB Projektentwicklung GmbH, Verkäufer ist der Liquidator des IWF, Unternehmensberater Horst Scherer.   „Letztendlich entscheidet aber der Rat darüber, welche Verdichtung der Bebauungsplan zulässt“, sagt Arndt. Ein Bebauungsplanentwurf sei bisher nicht im Bauausschuss vorgestellt worden. Die Diskussion könne in Ruhe abgewartet werden. Die Öffentlichkeit werde am Prozess beteiligt.

Bereits am Donnerstag forderten die Grünen im Bauausschuss des Rates einen „Neustart“ bei den Planungen. Die Initiative Pro Nonnenstieg begrüßt den für den Bauausschuss angekündigten Antrag der Grünen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
„Dumme Ignoranz“

Einen Neustart für die Planungen zur Bebauung des ehemaligen IWF-Geländes am Nonnenstieg fordert der grüne Ratsherr Ulrich Holefleisch, Mitglied im Bauausschuss des Rates. „Sowohl das Verfahren als auch das Ergebnis ist so kritikwürdig, dass wir besser beraten sind, vollständig bei Null anzufangen oder zumindest drei Planungsschritte zurück zu gehen“, heißt es in einer Mitteilung.

mehr